Schnelles Internet : Glasfaserausbau geht rasant weiter

In wenigen Wochen  soll der Breitbandausbau in Loose, Waabs, Barkelsby, Damp und Dörphof beginnen: (v.l.) Horst Böttcher (Bürgermeister Damp), Gerhard Feige (Loose), Verbandsvorsteher Hartmut Keinberger, Fritz-Wilhelm Blas (Bürgermeister Barkelsby), Udo Steinacker (Bürgermeister Waabs), Frank Göbel (Bürgermeister Dörphof), Jens Gieselmann (Stadtwerke) und Amtsvorsteher Gunnar Bock.
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In wenigen Wochen soll der Breitbandausbau in Loose, Waabs, Barkelsby, Damp und Dörphof beginnen: (v.l.) Horst Böttcher (Bürgermeister Damp), Gerhard Feige (Loose), Verbandsvorsteher Hartmut Keinberger, Fritz-Wilhelm Blas (Bürgermeister Barkelsby), Udo Steinacker (Bürgermeister Waabs), Frank Göbel (Bürgermeister Dörphof), Jens Gieselmann (Stadtwerke) und Amtsvorsteher Gunnar Bock.

Glasfaserausbau beginnt am 1. März in Loose / 14 Millionen Euro werden in diesem Jahr verbaut

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27. Januar 2018, 06:44 Uhr

Eckernförde | Auf die Waabser ist Verlass, gut 70 Prozent der Haushalte der Gemeinde haben sich für einen Anschluss an das Glasfasernetz des Breitbandzweckverbands Schlei-Ostsee und Kappeln entschieden. Damit konnten die eher knappen, unter den erforderlichen 60 Prozent liegenden Ergebnisse in den Gemeinden Loose, Damp, Dörphof und Barkelsby, aufgefangen werden. Damit kann der zweite Bauabschnitt des 37-Millionen-Euro-Projektes starten (wir berichteten). Baubeginn soll am 1. März in Loose sein, sagte gestern Jens Gieselmann von den Schleswiger Stadtwerken. Bis auf einige Restarbeiten in Bohnert und Windeby ist der erste Bauabschnitt somit abgeschlossen. Derzeit haben rund 1600 Haushalte einen Vertrag mit den Stadtwerken für den Glasfaseranschluss abgeschlossen. „Unser Marketing zeigt Wirkung“, sagte Amtsvorsteher Gunnar Bock. So wurden Broschüren und Flyer erstellt, um die Menschen über das Projekt, ein Bürgernetz im Amt, zu informieren. Auch Infoveranstaltungen haben im Vorfeld stattgefunden. Jens Gieselmann dankte aber auch den Bürgermeistern und der Verwaltung für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Alleine hätten die Stadtwerke nicht diese Zustimmung für das Glasfaserprojekt erzielt.

In den nächsten Tagen werden alle Bürger der fünf Gemeinden, die den Vertrag unterzeichnet haben, Post über die weitere Vorgehensweise erhalten. 95 Prozent der Fläche sollen mit schnellem Internet versorgt werden, bleiben fünf Prozent, die aus wirtschaftlichen Gründen zunächst nicht ans Netz kommen. „Diese haben die Möglichkeit, mit einer erhöhten finanziellen Eigenbeteiligung den Hausanschluss zu realisieren. Auch wer die Erdarbeiten für das Glasfaser selber in die Hand nimmt, kann den Anschluss realisieren. „Oder man wartet auf ein Förderprogramm, das gerade diese Außenbereiche erfassen soll“, sagt Gieselmann Das wäre vermutlich 2020/2011 der Fall. Die Varianten würden aber alle mit den betroffenen Bürgern besprochen werden. Die Sofortlösung gibt es aber nur 95-Prozent der Haushalte.

Die Stadtwerke würden sich zudem mit den Vertragsunterzeichnern persönlich in Verbindung setzen. Dann gehe es bei einer anschließenden Ortsbegehung auch um den Verlauf der Leitung auf dem jeweiligen Grundstück. Für das Ostseebad Damp gebe es bei den Fristen eine Sonderlösung, teilte Bürgermeister Horst Böttcher mit. Hier können noch bis Ende Mai Verträge unterschrieben werden.

Nach dem Baustart in Loose Anfang März geht der Ausbau des Netzes weiter in Richtung Waabs, Barkelsby, Damp und Dörphof. „Allein in diesem Jahr werden rund 13 Millionen Euro verbaut“, sagte der Verbandsvorsteher Hartmut Keinberger.

Der dritte Bauabschnitt bis hoch nach Kappeln beginnt 2019. Schon ab Ostern 2018 startet aber die Vermarktung für die Gemeinde Rieseby, so Gunnar Bock.

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