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Glänzendes Chrom und blitzende Pokale am Ringweg

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Gettorf | Spannende Spiele, mitfiebernde Fans, glänzende Pokale, eine große Tombola, Oldtimer, Kaffee, Kuchen und Gegrilltes: Ein bisschen größer als gewohnt präsentierte die Jugendfußballabteilung des Gettorfer SC am Wochenende ihr zehntes Karl-Heinz-Dowedeit-Gedächtnisturnier auf dem Sportplatz am Ringweg. Rund 50 Jugendfußballmannschaften aus Vereinen von Flensburg bis Hamburg beteiligten sich.

"Es freut uns sehr, dass nicht nur Mannschaften aus dem Dänischen Wohld dabei sind", sagte Ekkehard Krüger, seit März Jugendfußballwart im GSC. Es ist das erste Jugendfußballturnier in seiner Verantwortung. "Das ist schon aufregend", sagte er. "Das muss ja laufen. Es geht schließlich auch um das Image der Jugendfußballsparte im GSC." Aber im Vorbereitungsteam hätte jeder seine Verantwortlichkeiten. Und auch auf die Hilfe der Eltern könne er zählen. "In diesem Jahr haben wir wirklich eine breite Beteiligung. Das war nicht immer so."

Das Vorbereitungsturnier für die Mitte August beginnende Punktspiel-Saison richtet der Verein jedes Jahr zu Ehren des verstorbenen Karl-Heinz Dowedeit aus, der sich als ehrenamtlicher und langjähriger Trainer und Betreuer im Jugendbereich sehr um den Verein verdient gemacht hat. Mit dem Jaguar-House Kuntz, Edeka-Johannsen und der Eckernförder Bank konnten drei Hauptsponsoren gewonnen werden, die ihre gestifteten Sonderpokale für die besten drei Mannschaften jeder Altersstufe und die besten Torhüter selbst überreichten. Hauptpreise der großen Tombola waren wie jedes Jahr ein Fahrrad der Firma Krabbenhöft aus Revensdorf und zwei Tickets der Stena Line nach Stockholm.

Die Stimmung war bestens. An den Spielfeldrändern feuerten Familien und Freunde ihre Mannschaften an. "Ich bin extra aus Hamburg hergekommen, meine Cousins spielen hier", erzählte ein gut gelaunter Thomas Linz. "Dowedeit, den kannte ich noch", verriet er. "Ich habe selber von der E- bis zur A-Jugend hier in Gettorf Fußball gespielt."

Parallel dazu hatte Carsten Renner, der im GSC die F-Jugend trainiert, ein kleines Oldtimer-Treffen organisiert. Unter den Schmuckstücken erregte vor allem sein silbergrauer Mercedes 190 SL Roadster Baujahr 1956 mit 105 PS Aufsehen. "Der läuft als Nitribitt-Wagen", sagte Carsten Renner. So einen habe in den 50ern auch die Edelhure Rosemarie Nitribitt gefahren, die später wegen ihres gewaltsamen Endes Berühmtheit erfuhr. "Der ist erst im Januar fertig geworden", erzählte der Kfz-Schlosser mit eigener Werkstatt in Blickstedt. "Für mich ist das Hobby und Beruf." Daneben glänzten eine Heckflosse von 1963, ein Mercedes 170 Diesel von 1952 mit 38 PS und ein Mercedes W 187 von 1953 mit 80 PS.

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