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Vortrag und E-Book : Giftstoffen in der Nahrung auf der Spur

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Astrid Witt aus Strande hat Zusammenhänge zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen beleuchtet / E-Book

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Sie selbst ist gesund, ihre Kinder sind gesund, ihre Enkel aber sind krank – ein guter Grund für Astrid Witt, nach den Ursachen zu forschen. Intensiv hat die Lehrerin dazu recherchiert, alltägliche Giftstoffe in Nahrung und Umwelt ausgemacht und Gesundheitsmythen hinterfragt. In einem Leitfaden für ihre Familie hat sie zusammengefasst, wie man gesünder leben kann. Im zweiten Schritt wurde daraus ein Vortrag, der nun Grundlage für ein E-Book werden soll.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen modernen Lebensgewohnheiten und der Zunahme chronischer Erkrankungen? Wo lauern die Gefahren? Astrid Witt suchte Antworten auf diese Fragen, begab sich ins Internet, wälzte Bücher und setzte sich mit viel Kleingedrucktem auseinander. Dabei fand sie schnell heraus, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag. „Meine Familie hatte ich aufgeklärt, dann hab ich gedacht, ich muss das weitergeben“, berichtet die 64-Jährige. Sie betont, dass sie mit ihren gesammelten Erkenntnissen keine medizinischen Ratschläge geben, sondern die Menschen für das Thema sensibilisieren und zu eigener Recherche ermutigen will.

Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes – diese Krankheiten basierten auf Entzündungen im Körper, genauso Autoimmunerkrankungen wie Allergien, von denen immer mehr Menschen betroffen sein, sagt Witt. Die entzündlichen Vorgänge im Körper würden gesteuert durch falsche Ernährung und befördert mit Giftstoffen in der Nahrung. Dazu gehörten:

> Glutamat – ein industriell hergestellter Aminosäureverbund, der nicht nur das Geschmacksempfinden, sondern auch die Lernfähigkeit und das Konzentrationsvermögen beeinträchtigt, Hungergefühl erzeugt, süchtig machen kann und die Blut-Hirn-Schranke überwindet, die das Gehirn vor im Blut zirkulierenden Krankheitserregern, Toxinen und Botenstoffen schützt; Glutamat in Anteilen verbirgt sich auch hinter Hefeextrakt, Sojaextrakt, Malzextrakt und allem was mit Hydrolisiert(e) oder mit Würz- anfängt,

> Aspartam – beliebter Zuckeraustauschstoff in fast allen Light-Produkten, der vom Körper verstoffwechselt wird in Methylalkohol und Formaldehyd, die die Nerven schädigen; es zerstört Hirnzellen, behindert die Konzentration und steht unter dem Verdacht, im Zusammenhang mit Parkinson zu stehen,

> Aluminium – in Impfungen, Deodorants, Trennmitteln, Backblechen, beschichteten Pfannen, Folien, Tetrapacks, Getränkedosen und Joghurtdeckeln, erhöhtes Vorkommen im Hirn von Verstorbenen mit Alzheimer festgestellt,

> Fluor – in Zahnpasta, Salz, Wasser, löst Kalzium aus den Knochen (Osteoporose) und härtet Membranen im Körper aus (Gefäße, Trommelfell),

> Quecksilber – in Amalgam, Impfungen, Energiesparlampen,

> Weichmacher (Phthalate, Bisphenol A, PVC) – in allen Plastikartikeln wie Wasserflaschen, Lebensmittelverpackungen, Konservendosen, Kinderspielzeug, Küchengeräten und andere Elektronikartikeln, stören den Hormonhaushalt, wirken östrogenähnlich, vermindern die Lernfähigkeit und die Beweglichkeit von Spermien, bei Mädchen ist eine verfrühte Pubertät zu beobachten.

Auch Mythen ist Witt auf den Grund gegangen. „Soja ist ein toller Fleischersatz“ glaubten viele, doch sei Vorsicht geboten, mahnt die Stranderin. 90 Prozent der Sojaproduktion seien genmanipuliert, der Herstellungsprozess mache ihn ernährungsphysiologisch wertlos. „Margarine – das gesunde Fett“ sei genauso falsch, denn die Grundsubstanz seien chemisch extrahierte Pflanzenöle. „Richtig ist: pflanzliche Öle und ungesättigte Fettsäuren schützen nicht vor Herzinfarkt“, stellt Witt klar.

Neben der Ernährung wirken Umwelteinflüsse wie Mobilfunkstrahlung auf die Menschen ein. Zahlreiche Studien belegten, dass Mobilfunk den Schlaf stört, die Reaktionszeit verändert, die Funktion der Blut-Hirn-Schranke einschränkt, die Spermienzahl verringert und die Hirnaktivität verändert, erklärt Witt.

Mit diesen Erkenntnissen lässt Witt die Menschen jedoch nicht allein, sondern zeigt auch auf, was jeder tun kann, um gesünder zu leben. Zucker, Milchprodukte, Getreide, jegliche Fertigprodukte, chemische Zusatzstoffe, Alkohol und Stress sollten reduziert, besser noch weggelassen werden. Statt dessen empfiehlt sie viel sauberes Wasser, pflanzliches Eiweiß, Mineralien, frisch gepresste Säfte, Smoothies, Gemüse-Suppen, Kokosöl in Kombination mit Bewegung. Weiter sollten Ingwer, Kurkuma, Zwiebeln, Chili, Zimt, Knoblauch, Avocado und fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kambucha und Miso auf dem Speiseplan stehen. „Wir müssen unser Immunsystem stärken – das ist das einzige, was uns heilt“, ist Witt überzeugt.

> Weitere Informationen, Hinweise und Links gibt es auf der Facebook-Seite „Gemeinsam gesund“.

https://www.facebook.com/groups/705307639550550/

 

 

 

 

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