FUSSBALL-VERBANDSLIGA : Gettorfer SC setzt auf „Nadelstiche“

Sven Ratjens ist heute, ab 15 Uhr, mit seinem Gettorfer SC nur krasser Außenseiter im Heimspiel gegen  den souveränen Tabellenführer TSV Klausdorf. Er, hofft aber auf eine Überraschung.
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Sven Ratjens ist heute, ab 15 Uhr, mit seinem Gettorfer SC nur krasser Außenseiter im Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer TSV Klausdorf. Er, hofft aber auf eine Überraschung.

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost empfängt der Gettorfer SC heute, ab 15 Uhr, den souveränen Tabellenführer TSV Klausdorf. Lennart Gravert ersetzt gesperrten Julian Arndt.

shz.de von
12. April 2014, 06:00 Uhr

Nichts zu verlieren hat der Gettorfer SC in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost vor dem heutigen Heimspiel, ab 15 Uhr, gegen den Tabellenführer TSV Klausdorf. Die Klausdorfer unterlagen am Mittwoch im Halbfinale des Kieler Kreispokals zu Hause dem SH-Ligisten TSV Schilksee mit 2:4. Dabei reichten dem Favoriten zehn starke Minuten gegen Ende der ersten Spielhälfte, um mit vier Treffern seinen Finaleinzug gegen Kreisligist SG PTSK/Holstein sicher zu stellen.

GSC-Coach Tim Rogge hat die Partie seines Ex-Vereins gegen den heutigen Gegner nicht live vor Ort verfolgt, „da die Partie heute ganz anders laufen wird. Ich habe jedoch gute Kontakte nach Schilksee – und darüber habe ich interessante Informationen über den einen oder anderen Klausdorfer Spieler bekommen.“

Der Tabellenführer ist, nach Rogges Ansicht, im Vergleich zur Hinrunde noch stärker geworden, da er sich „clever verstärkt“ habe. Allerdings seien einige Spieler im defensiven Mittelfeld schon etwas älter. Hierin sehen die Gettorfer ihre kleine Chance, wenn es den Klausdorfern nicht gelingen sollte, schnell von Angriff auf Abwehr umzuschalten. „Wir müssen versuchen, schnelle Angriffe zu fahren“, sagt Rogge, der den gesperrten Julian Arndt durch den wieder einsatzbereiten Lennart Gravert ersetzen will und deshalb die Mannschaft ein wenig umbauen muss, denn Graverts Stärken liegen weniger im torgefährlichen Bereich, sondern eher in der Torsicherung.

„Ich gehe davon aus, dass die Klausdorfer von Beginn an Druck machen werden, da ihre Tabellenführung noch nicht gesichert ist“, sagt Rogge. „Auf dem ersten Blick liegen sie zwar deutlich vorne, doch sollte Bordesholm sein Nachholspiel gewinnen, sind es nur noch fünf Punkte Unterschied - und die sind bei sieben noch ausstehenden Begegnungen leicht noch zu verspielen. Wir müssen deshalb versuchen, gerade die Anfangsphase möglichst ohne Gegentor zu überstehen, um dann im weiteren Spielverlauf ‚Nadelstiche‘ zu setzen.“ Viele Chancen wird der GSC dabei vermutlich nicht bekommen.

EZ-Tipp: 1:2


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