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Floorball-Pokal : Gettorfer Regionalligist chancenlos – Neuwittenbek gelingt Revanche

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der GTV musste sich erwartungsgemäß dem Bundesligisten ETV PiranHHas geschlagen geben. Der TSV Neuwittenbek konnte dagegen Revanche für zwei Heimpleiten aus dem Vorjahr nehmen.

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erstellt am 22.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Das große Floorball-Wochenende in Gettorf ist vorbei. Während es in der 2. Runde des Deutschland-Pokals für den Regionalligisten Gettorfer TV gegen den Erstligisten ETV PiranHHas mit 0:9, trotz einer kämpferisch überzeugenden Leistung, erwartungsgemäß nichts zu holen gab, zog der TSV Neuwittenbek mit 5:2 über Blau-Weiß 96 Schenefeld in die nächste Runde ein. Den Männern vom Kanal gelang damit die Revanche für die Pokal-Niederlage im Vorjahr.

Gettorfer TV – ETV PiranHHas       0:9

Bereits vor der Partie war klar, dass dieser seit Jahren in der 1. Liga etablierte Gegner aus Hamburg eine kaum überwindbare Hürde sein wird. Dennoch wollte der GTV den Favoriten ärgern. Die über 100 Zuschauer in der Halle sorgten für einen würdigen Rahmen. Und bereits nach zwei Minuten kochte die Halle, als die Gettorfer ins Hamburger Tor trafen. Zum Leidwesen des Außenseiters hatten die Schiedsrichter vorher auf Stockschlag vom Gettorfer Lasse Becker entschieden, sodass das Tor nicht zählte. Dennoch waren die Hamburger nun wachgerüttelt und bestimmten das Spiel. Nach der 2:0-Führung nach neun Minuten für die Gäste, verteidigten die Gettorfer noch tiefer. Bis kurz vor der Drittelpause klappte das ganz gut, dann legten die Hamburger zwei weitere Tore zum 4:0 vor. Der zweite Abschnitt ging mit 0:3 verloren, sodass es vor den letzten 20 Minuten 0:7 stand – der Sieger stand damit natürlich fest. Doch noch einmal hatte der GTV den Jubelschrei auf den Lippen, als Yannik Sydow ins Hamburger Tor traf. Doch wieder sahen die Schiedsrichter vorher ein Foul eines Gettorfers, sodass der Treffer nicht zählte. Am Ende gewann der Erstligist mit 9:0, doch auch der Regionalligist aus Gettorf hatte gute Szenen. Nur der Ehrentreffer blieb ihnen verwehrt.


TSV Neuwittenbek – BW 96 Schenefeld     5:2

Nachdem sich die Neuwittenbeker in der Vorsaison noch dem Ligakonkurrenten in eigener Halle zweimal deutlich geschlagen geben musste, sollte im Pokal Wiedergutmachung gelingen. Das Spiel startete ausgeglichen mit wenigen Torchancen. Doch der TSV konnte als erste Mannschaft zulegen und ging nach Toren von Jannik Drews und Moritz Marschke mit einem 2:0 in die Pause. Im zweiten Drittel bekamen die Gastgeber in Überzahl erst eine kalte Dusche, als sie das 1:2 kassierten, doch dieses Tor war auch ein Weckruf. Die verbliebene Zeit in Überzahl wurde durch Sascha Kaliebe und Youngster Tjorven Dethlefsen, der sein erstes Tor im ersten Pflichtspiel erzielte, zum 4:1 genutzt. Im letzten Drittel warf Schenefeld noch einmal alles nach vorne und setzte die Neuwittenbeker unter Druck. Während die Gäste eine Überzahl ungenutzt ließen, war es Sven Traulsen der es bei eigener Überzahl besser machte und das 5:1 erzielte. Die Gäste verkürzten zwar noch auf 2:5, doch der Sieg war nicht mehr gefährdet. Neuwittenbeks Trainer Daniel Kunze sagt: „In unser momentanen Situation war das ein außergewöhnlich gutes Spiel. Die Revanche, und vor allem die Art und Weise, war für die Spieler extrem wichtig und macht mich stolz.“


TSV Neuwittenbek: N. Jöhnk, Jürgensen – Wagner, Dethlefsen (1 Tore + 0 Vorlagen), F. Traulsen (0+1), Scholz, Zinke, S. Bassen, Siegmon, Jensen, H. Jöhnk, J. Bassen (0+1), Sieling, Drews (1+0), Koschwitz (0+1), Marschke (1+0), S. Traulsen (1+1), Kaliebe (1+1).


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