Gegen Kindersoldaten : Gettorfer Handabdrücke gehen nach Berlin

Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Sönke Rix geben die Parkschüler ihre Abdrücke mit auf den Weg nach Berlin.
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Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Sönke Rix geben die Parkschüler ihre Abdrücke mit auf den Weg nach Berlin.

„Mut zum Handeln“ beweisen die knapp 100 Viertklässler der Parkschule und fordern das auch von der Politik ein

shz.de von
26. Februar 2014, 06:00 Uhr

Sie sagen Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten in aller Welt. Auf Plakaten haben sie dafür ihren roten Handabdruck hinterlassen. Auf Einladung von Maren Schumacher, Schulleiterin der Parkschule, hatten sechs Schülerinnen aus dem 13. Jahrgang der Isarnwohld-Schule ihre Projektarbeit zum Thema „Mut zum Handeln“ über Kindersoldaten noch einmal für die knapp 100 Viertklässler der Parkschule aufgearbeitet.

„Für die vierten Klassen ist das auf jeden Fall ein Thema“, weiß Maren Schumacher. Die Schüler seien erschrocken und tief beeindruckt von der Thematik, bestätigte Lehrerin Andrea-Ulrike Durani. „Gerade auch weil viele Jungs am Computer kriegerische Spiele spielen.“

Den Red Hand Day gibt es international seit dem 12. Februar 2002. „Eine super Aktion“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix aus Eckernförde, der gestern zu Gast in der Parkschule war. „Weil sie Gesellschaft und Politik für das Thema sensibilisiert.“ Er beantwortete viele Fragen zum Thema und versprach, die roten Hände aus Gettorf in Berlin der Kinderkommission des Bundestages zu überreichen. Der habe die Möglichkeit, international über die Außenpolitik mit Sanktionen oder über Entwicklungshilfe Einfluss zu nehmen.



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