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Gettorf wächst : „Gettorf hat uns gut gefallen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gettorf wächst: Bürgermeister Jürgen Baasch freut sich über die 7500. Einwohnerin

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2017 | 07:13 Uhr

Mit Blumen und einem Gutschein für ein Essen im neuen Lokal „La Piazza“ im Sportpark begrüßte Bürgermeister Jürgen Baasch gestern im Rathaus Diana Turowski als 7500. Einwohnerin der Gemeinde. „Herzlich willkommen“, beglückwünscht sie der Bürgermeister, der sich immer besonders freut, wenn junge Leute nach Gettorf kommen.

Ende Januar haben Diana Turowski und ihr Freund eine Wohnung in der Kirchhofsallee bezogen. Diana Turowski ist 23 Jahre alt, stammt aus Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern, hat in Hamburg Bibliotheksmanagement studiert und in Kiel eine Stelle als Bibliothekarin bei der ZBW (Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften) bekommen. Ihr Freund ist Medizininformatiker und arbeitet als Softwareentwickler in der Reha-Klinik in Damp. „Wir haben uns überlegt, die Wohnung sollte zwischen Kiel und Damp liegen“, verrät die Neubürgerin. „Gettorf hat uns gut gefallen, hat einen modernen Eindruck gemacht.“ Neben der optimalen Verkehrsanbindung – sie ist in 20 Minuten bei der Arbeit in Kiel, er in 30 Minuten in Damp – schätzen sie auch die guten Einkaufsmöglichkeiten. „Es ist hier alles zu Fuß erreichbar“, sagt sie. „Und die Ostsee fast vor der Tür ist ja immer schön.“ Auch im Gettorfer Tierpark sind sie schon gewesen. Die 7000er-Marke hat Gettorf vor viereinhalb Jahren geknackt. „Als Mittelpunktsgemeinde im Dänischen Wohld wird Gettorf noch ein bisschen wachsen“, kündigt der Bürgermeister an. Er weist auf das neue Baugebiet Triangel auf dem alten Sportplatz hin, auf das Gelände der alten Rollschnelllaufbahn, auf dem Mietwohnungen entstehen sollen, das Baugebiet Stohler Damm II und auf die Ecke Kieler Chaussee/Friedrichsorter Straße, wo eventuell ebenfalls Wohnungen gebaut werden. „Aber auch die Infrastruktur muss passen“, weiß er. Mit der im Bau befindlichen, fünfgruppigen Kita im Ofeld, freien Kapazitäten in Schulen und mit seinem sportlichen Freizeitangebot sei Gettorf gut aufgestellt. Die grünen Lungen, wie der Bürgerpark oder die Biotope an den Ausfallstraßen, sollen unbedingt erhalten bleiben.

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