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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 20:54 Uhr

Gettorf feiert seine zweite Krippe

vom

Einrichtung Am Brook eingeweiht / 20 Plätze für Kinder unter drei Jahren / Kirche übernimmt die Trägerschaft

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Gettorf | "Wir haben fertig." Mit diesen Worten konnte Architekt Udo Redepennig nur vier Monate nach Beginn der Bauarbeiten an der neuen Kinderkrippe Am Brook am Sonnabendvormittag den Schlüssel für die Betreuungseinrichtung an Bürgermeister Jürgen Baasch überreichen.

Mehr als 50 Krippen im Land hat der Büdelsdorfer in den zurückliegenden Jahren realisiert. Der Bau in Gettorf, der einschließlich Möbel und Nebenkosten mit 585 000 Euro zu Buche schlägt, von denen die Gemeinde rund 170 000 Euro tragen muss, den Rest der Bund, habe ihm Spaß gemacht, bekannte Redepennig. Vor allem die Baubesprechungen mit dem Bürgermeister, ließ er wissen. Der lobte neben allen beteiligten Firmen den Architekten, der Verbesserungsvorschläge und Anregungen in sein Konzept aufgenommen habe. "Danke für diese Kompromissbereitschaft. Das ist nicht bei jedem Architekten so", stellte Baasch fest.

Mit der neuen Einrichtung, die organisatorisch an die benachbarte evangelische Kita Regenbogen angeschlossen ist, habe die Gemeinde die zweite Krippe innerhalb von zwei Jahren geschaffen, betonte Baasch. Als wachsende Gemeinde müsse Gettorf solche Plätze, auf die Eltern seit wenigen Tagen einen Rechtsanspruch haben, vorhalten. "Mit den zwei Neubauten sind wir den Anforderungen dicke gefolgt", sagte Baasch weiter und wies darauf hin, dass die Gemeinde den Defizitausgleich zu 100 Prozent übernehme, auch wenn die Kirche Träger sei.

"Sie haben uns ein tolles Gebäude überlassen", fand Pastorin Christa Loose-Stolten und dankte den Mitarbeitern der Kita, insbesondere aber Leiterin Ingrid Schössler, die manches Mal abends spät und an den Wochenenden beratend auf der Baustelle im Einsatz war. Das Haus könne jedoch nur zum Segen für die Menschen werden, wenn die, die damit arbeiten, vom guten Geist Gottes bestimmt sind, "und das seid Ihr", sagte die Pastorin. "Und es ist mir eine große Freude, dass ich mit in den Kitas arbeiten darf." Für alle Mitarbeiter des Teams gab es eine Rose, für den Bürgermeister ein Buch über die Sanierung der St.-Jürgen-Kirche zum Dank. Irmgard Schössler überreichte Baasch und Redepennig zudem noch ein Lesezeichen in Form eines Fisches in Regenbogenfarben - das Symbol der Christen. "Ihr hättet einen Orden verdient", richtete sie ihren Dank an die beiden.

Auf den 258 Quadratmetern Nutzfläche finden sich die mit Schallschutzdecken versehenen Betreuungsräume für insgesamt 20 Kinder unter drei Jahren, dazu ein Gemeinschaftsraum, Küche, Büro und die Nassräume. Die Räume zeichnen sich durch die großen Fensterflächen aus, die nicht nur viel natürliches Licht, sondern auch eine natürliche Belüftung ermöglichen. Das Außengelände bietet eine Sandkiste und Grünflächen, für die am Sonnabend die ersten Obstbäume geschenkt wurden. Eine Betreuung ist wahlweise fünf (245 Euro) oder sieben Stunden (325 Euro) täglich nach Absprache möglich. Die Kernöffnungszeit ist von 8 bis 14 Uhr. Noch sind einige Plätze frei. Interessenten wenden sich an Ingrid Schössler, Tel. 04346/93 88 50.

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