Helios : „Gesunder Dalog“ – das neue Konzept von Helios

Blicken nach einem erfolgreichen Jahr 2014 positiv in die Zukunft: (v.l.) Prof. Matthias Köhler (Ärztlicher Direktor Helios Reha-Klinik Damp), Christian Kreische (Geschäftsführer Helios Ostsee-Klinik Damp), Ralf Germer (Geschäftsführer ostseeresortdamp), Andrea Hardt (Geschäftsführerin Internat für Körperbehinderte/Leitung Bildungszentrum), Birk Heinrich (Geschäftsführer Helios-Klinik Schönhagen), Christian Schlömer (Bürgermeister Schönhagen), Horst Böttcher (Bürgermeister Damp) und Heiko Pichler (Geschäftsführer Reha-Klinik).
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Blicken nach einem erfolgreichen Jahr 2014 positiv in die Zukunft: (v.l.) Prof. Matthias Köhler (Ärztlicher Direktor Helios Reha-Klinik Damp), Christian Kreische (Geschäftsführer Helios Ostsee-Klinik Damp), Ralf Germer (Geschäftsführer ostseeresortdamp), Andrea Hardt (Geschäftsführerin Internat für Körperbehinderte/Leitung Bildungszentrum), Birk Heinrich (Geschäftsführer Helios-Klinik Schönhagen), Christian Schlömer (Bürgermeister Schönhagen), Horst Böttcher (Bürgermeister Damp) und Heiko Pichler (Geschäftsführer Reha-Klinik).

39 Bürgermeister aus der Region Damp haben sich über die Pläne der Helios-Kliniken-Gruppe informiert.

shz.de von
26. Januar 2015, 06:15 Uhr

Damp | Noch vor drei Jahren hätten sich die Vertreter der Helios Kliniken bei einem Austausch mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden mit arger Kritik auseinandersetzen müssen. Das verriet Sonja-Maria Klauß, Regionalleiterin für Unternehmenskommunikation und Marketing der Helios Region Nord-West, im Anschluss an das zweite Bürgermeistertreffen in Damp. Gegenwärtig sei jedoch aufgrund zahlreicher Investitionen eine positive Weiterentwicklung zu beobachten, sodass das Resümee für 2014, vor allem in den Bereichen Medizin und Touristik sowie Aus- und Weiterbildung, durchweg positiv ausfiel.

„Wir haben gemerkt, wir müssen mehr miteinander reden. Das tun wir jetzt“, betonte der Geschäftsführer der Helios Ostsee-Klinik Christian Kreische. „Das neue Konzept, das wir leben, heißt gesunder Dialog. Damit wollen wir uns bewusst und transparent den kritischen Multiplikatoren aus Politik, Medien und Wirtschaft stellen“, betonte auch Sonja-Maria Klauß.

Von 100 geladenen Bürgermeistern waren 39 zu dem Treffen in Damp erschienen. „Ich freue mich über diese Veranstaltung, bei der den Gemeinden Rede und Antwort gestanden wird“, sagte Damps Bürgermeister Horst Böttcher. Die vergangenen Entwicklungen im touristischen Bereich betrachtete er als Aushängeschild – und das nicht nur für den Standort Damp: „Alles, was wir hier machen, ist für die gesamte Region wichtig. Einen Strand gibt es vielleicht überall, aber kein Entdeckerbad.“

Auch für die Entwicklungen in Schönhagen, darunter unter anderem die Erneuerung des Speisesaals, zog Bürgermeister Christian Schlömer ein positives Fazit. Er habe dort mittlerweile viele Geschäftsführer miterlebt und sehe die Klinik bei Birk Heinrich in guten Händen. Sein Blick auf den Konzern als Bürgermeister aus der Nachbarschaft war ermutigend: Eine gewisse Ruhe und ein positives Erscheinungsbild würden das Klinik-Netzwerk derzeit prägen – das Feedback der Mitarbeiter sei gut. „Ich wünsche dem Konzern viel Glück, dass es mit Elan weitergeht“, sagte er.

Matthias Köhler, Ärztlicher Direktor der Helios Reha-Klinik in Damp, hob die Qualitätszahlen für Schleswig, Schönhagen und Damp hervor und stellte zufrieden fest: „Mir ist um diese Standorte nicht bange.“ Der medizinische Behandlungserfolg in den Abteilungen Orthopädie, Kardiologie und Neurologie der Reha-Klinik wurde durch Patientenbefragungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) messbar und liegt bundesweit im Spitzenbereich. Für dieses Jahr geht Geschäftsführer Heiko Pichler davon aus, dass spätestens im Dezember eine 90-prozentige Auslastung der Patientenzahlen in der Reha-Klinik erreicht sein werde.

Auch die Ostsee-Klinik ist mit ihrem Erfolg im Bereich Knie- und Hüftgelenkersatz bundesweit vorne mit dabei. Der Ruf spiegele sich auch hier in den Patientenzahlen wider.

Im Bereich der Aus- und Weiterbildung verwies Andrea Hardt, Geschäftsführerin des Internats für Körperbehinderte und Leiterin des Bildungszentrums in Damp, darauf, dass 0,4 Prozent des Umsatzes in die Weiterbildung der Angestellten fließen. Derzeit gebe es zudem 150 Schüler und Auszubildende am Standort Damp – aktuell sei das einmalig in Deutschland. „Alle, die ihre Ausbildung in der Physiotherapie bei uns machen, kriegen einen Anschlussvertrag“, hob Hardt den guten Ruf dieses Ausbildungsbereiches in Damp hervor.

Für 2015 verspricht Helios weitere Investitionen und Fortschritte. Künstler Reiner Götsche ist dabei, die derzeit leere Wand im Eingangsbereich des Entdeckerbades zu gestalten. Schon in eineinhalb Monaten soll die Wand mit 3D-Effekten in neuem Glanz erscheinen und noch mehr Gäste in das Bad locken, das am vergangenen Mittwoch seinen 50  000 Badegast empfing. „Dafür, dass wir letztes Jahr im Sommer eröffnet haben, ist das eine gute Zahl“, sagte Ralf Germer, Geschäftsführer des ostseeresorts.

Darüber hinaus hat der Verein der Freunde und Förderer von körperbehinderten Kindern und Jugendlichen Damp bei der Damp-Stiftung Fördermittel in Höhe von einer Million Euro beantragt und die Zusage erhalten.

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