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amtseinführung : Gesprächskultur stärkt Motivation

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Claudia Hoff-Klinck ist die neue Rektorin des Förderzentrums Helene-Dieckmann-Schule. Auf ihrem Weg als Schulleiterin möchte sie das Team mitnehmen, um gute Arbeit als Förderzentrum leisten zu können.

Wer dachte, bei Amtseinführungen müsse es generell ein bisschen förmlich und trocken zugehen, der hat sich im Falle des Förderzentrums Helene-Dieckmann-Schule gründlich geirrt. Der Bürgermeister der Gemeinde Altenholz, Carlo Ehrich, Schulrat André Berg, Gemeinschaftsschulleiter Thomas Haß sowie das Kollegium mit dem ehemaligen Schulleiter Wolfgang Lerch und zahlreiche Gäste begrüßten die neue Rektorin Claudia Hoff-Klinck mit einer abwechslungsreichen und liebevoll inszenierten Zeremonie in ihrem Amt. Die Ehefrau und Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern arbeitet schon seit 1992 als Lehrkraft an der Helene-Dieckmann-Schule und engagiert sich bereits seit sechs Jahren aktiv im Schulleitungsteam.

„Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen“, so die neue Schulleiterin, die sich im Auswahlverfahren um das Amt gegen mehrere ebenfalls qualifizierte Bewerber durchsetzen konnte. In ihrem bewegenden Grußwort lobte sie die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Regelschulen seit mehreren Jahrzehnten und bedankte sich für die Aufnahme im Schulamt durch André Berg. Das Förderzentrum mit Schwerpunkt Lernen wirkt bei der Unterrichtung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an den Regelschulen in Altenholz, Gettorf und Kronshagen mit und unterstützt Schüler an Regelschulen mit Förderplänen und im Kindergarten mit Sprachförderung präventiv.

Die Herausforderungen der Zukunft bestehen unter anderem aus einem weiteren Ausbau der Gesprächskultur in der Institution, um so die Gesundheit und Zufriedenheit der Pädagogen weiterhin gewährleisten zu können, betonte Claudia Hoff-Klinck. Von der hohen Motivation ihres Kollegiums konnte sie sich direkt vor Ort selbst überzeugen – denn die Mitarbeiter stürmten mit einer Gitarre und einem eigens für diesen besonderen Tag gebastelten Thron die Bühne der Aula der Claus-Rixen-Schule und überraschten die darauf sitzende Rektorin mit eigenen Textkreationen zu bekannten Melodien von Udo Jürgens, dessen Musik sie auch privat gerne hört. Auch die musikalische Darbietung des bilingualen Chores der Claus-Rixen-Schule unter Leitung von Margit Zavazava zu Beginn der Veranstaltung wurde mit viel Applaus honoriert und verlieh den Feierlichkeiten einen schwungvollen Charakter.

Auch seitens der Redner konnte sich Claudia Hoff-Klinck über viel Unterstützung und Wohlwollen freuen. Es sei in diesem Fall ungewohnt einfach gewesen, den Posten der Schulleitung zu besetzen, so Schulrat André Berg. Mit der neuen Rektorin sei es gelungen, eine Amtsinhaberin mit hoher Kompetenz auf dem Gebiet Lernförderung zu finden. Handlungsbedarf sieht er im gemeinsamen Ausbau der Förderzentren.

Auch Bürgermeister Carlo Ehrich und Thomas Haß, Schulleiter der Gemeinschaftschule Altenholz, lobten die fachliche Kompetenz und gute Zusammenarbeit mit der neuen Schulleitung. „Die Integration funktioniert“, zog Thomas Haß Bilanz im Hinblick auf die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit zwischen den Regelschulen und der Helene-Dieckmann-Schule. Es sei normal, verschieden zu sein, betonte er und lobte das hohe Engagement von Claudia Hoff-Klinck für die Schüler, bei dem sie aber auch nie die Bedenken der Regelschulen aus den Augen verliere.




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