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Eckernförder Zeitung

24. Oktober 2017 | 10:23 Uhr

Apfel-Vielfalt : Geschmackvoller Schultag

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Eltern und Großeltern nutzten diese Woche den 3. Apfelmarkttag der Grundschule Barkelsby. Der Tag bildete den Abschluss von zwei Apfel-Produktionstagen, bei denen die 115 Schüler durch Eltern und die Landfrauen Eckernförde unterstützt wurden.

von
erstellt am 05.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Wie viele Kilogramm Äpfel in dieser Woche an der Grundschule Barkelsby verarbeitet wurden, das können weder Barkelsbys Schulleiter Klaus Düllmann noch die vielen Helfer sagen. Die Ergebnisse der Arbeit aber, die konnten Mittwoch Eltern, Großeltern, Freunde und Interessierte beim 3. Apfelmarkttag der Schule bestaunen.

Die vermutlich größte Menge Äpfel wurden bei Andrea Kuban verarbeitet. Schubkarrenweise wurden bei ihrer Gruppe saftige Äpfel abgeliefert, damit sie in einem Schredder für das Kaltpressen vorbereitet werden. Stück für Stück warfen die Mutter und eine ganze Reihe Grundschüler die Äpfel in die Maschine, um schließlich das Schreddergut zum Pressteam zu geben. Dort füllten unter anderem Lorenzo und Inga die hydraulische Presse, die der Hof Helle der Schule geliehen hatte. Eine Handpresse hatte die Schule von der Stiftung Louisenlund ausgeliehen, berichtete Düllmann. Vermutlich über 300 Liter Apfelsaft hatten die Kinder und Helfer hergestellt, aus dem unter anderem auch Gelee gekocht wurde. Sie stelle den Apfelsaft immer anders her, berichtete Selina Wilkening, die ihr Patenkind bei dem Apfeltag besuchte. Sie kaufte eine Flasche und auch Apfelbrot, und war begeistert, wie groß das Angebot und wie glücklich die Kinder ihre Arbeiten vorstellten.

Unterstützt wurde das Kollegium nicht nur wieder von vielen Eltern, sondern auch der Landfrauenverein Eckernförde unter Leitung von Annelore Erdmann war aktiv. Sie waren Montag, Dienstag und Mittwoch mit zwei bis vier Helferinnen in der Schule und begleiteten die Verarbeitung der Früchte. Neben Apfelbrot und Gelee, wurden blecheweise Kuchen gebacken, es wurden Apfel-Schokospieße, Apfelwaffeln, Apfelmus und vieles mehr hergestellt. „Es hat wieder viel, Spaß gemacht“, sagte Erdmann, und sie und ihre Landfrauen hätten gemerkt, dass die größeren Schüler schon sehr viel sicherer und effektiver mit den Küchenwerkzeugen arbeiteten. Jetzt sehe man die Früchte der Arbeit aus den Vorjahren, denn da fanden die Apfeltage auch schon statt. Allerdings empfanden sie es als zu lang, Zwei Tage hätten auch gereicht.

Die Schule hatte zunächst erwogen, die Apfeltage ausfallen zu lassen, berichtete der Schulleiter, da man ja bereits vor drei Wochen schon eine Projektwoche zur Schulhofumgestaltung hatte. Ausfallen lasse hätte bedeutet, dass die vielen Äpfel auf dem Schulgrundstück ungenutzt verkommen würden. Das passe aber nicht dazu, den Kindern mit den Apfeltagen zu zeigen, wie wertvoll das Obst sei. Und so konnten die Schüler aus fast zwölf Gruppen auswählen.

Köstlich duftenden Apfelkuchen hatten sich Ellen und Volker Baudach beim Apfelmarkttag gegen eine Spende ausgesucht. Sie besuchten ihre Enkelin an der Schule und freuten sich über die vielen leckeren Angebote und die kreativen Arbeiten. „Kinder lernen bei solchen Aktionen sehr viel nebenbei“, meinte Ellen Baudach. Zum Naschen hatten sie sich noch aufgefädelte Apfelringe mitgenommen. Gefilzte Apfeldekorationen und Vogelfutterhäuser mit Äpfeln rundeten das Angebot ab.

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