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tag der offenen tür : Geschichte, Mathe und Biologie zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Am „Tag der offenen Tür“ stellten die Schüler der Jungmannschule ihre Projekte aus dem 1. Halbjahr vor. Eltern und Gäste waren von den vielseitigen Themen der Jugendlichen begeistert.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 06:31 Uhr

„Kommen Sie in Raum 125“, ruft ein Sechstklässler mit einem Sprachrohr durch die Flure der Jungmannschule. Auch viele Schüler der anderen Jahrgänge tummelten sich dort, um Eltern und Gäste am gestrigen „Tag der offenen Tür“ in in ihre Klassenräume zu locken. Dort präsentierten sie von 14 bis 16 Uhr die Ergebnisse ihrer Projekte aus dem ersten Halbjahr.

Eine Märchenstunde, eine Zaubershow, „Moments of History“ oder das Römische Köln standen auf dem Programm. Die Schüler des 13. Jahrgangs des Lateinprofils sind für ihr Projekt am vergangenen Wochenende nach Köln gereist und haben sich dort mit der Römischen Geschichte und Kultur vertraut gemacht. Anschließend stellten sie ihre Ergebnisse mit Texten und Fotos auf Plakaten dar.

Der 11. Jahrgang des Geschichtsprofils präsentierte wichtige Momente der Geschichte. Die einzige Mädchengruppe des Kurses hatte sich für das Frauenwahlrecht entschieden, das 1918 eingeführt wurde. „Wir haben uns dafür entschieden, weil wir alle Frauen sind und das Ereignis viel verändert hat“, erzählt die 17-jährige Henrike Laabs. Für ihren „Auftritt“ entschieden sich die Schülerinnen für schwarze Kleidung, ein schwarzes Plakat mit der Aufschrift „Wir wollen wählen“ und eine Wahlurne, die auf einem Tisch steht. Während fünf Mädchen das Ereignis als Standbild präsentierten, las eine Mitschülerin Hintergrundinformationen vor.

Mit einem biologischen Thema, dem Ei, beschäftigte sich der 12. Jahrgang des NaWi-Profils. Dies sei eine Vorgabe der Lehrerin gewesen, aber jeder habe sich etwas aussuchen können, sagt Asmus Behn. Deshalb legten sich die Jugendlichen ins Zeug, um das Thema gut zu präsentieren. Einige bauten für den Tag der offenen Tür einen Windkanal, andere stellten den Querschnitt eines Eis her. Insgesamt zwei Tage hatten sie Zeit, um etwas auf die Beine zu stellen. Ein strammes Programm.

Am Ende waren sich auch die Besucher einig: Die Ergebnisse aller Jahrgänge konnten sich sehen lassen. Benotet werden die Leistungen nicht, doch ganz besondere Arbeiten werden von den Lehrern kreditiert.

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