zur Navigation springen

Prävention : Gerüstet für den heißen Ernstfall an Schulen und Kitas

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Was tun im Ernstfall mit Kindern und Schülern? Das Amt Hüttener Berge hatte Erzieher und Pädagogen zu einer Brandschutzaufklärung eingeladen. Ziel war es, das Bewusstsein für den Brandschutz zu stärken und richtiges Verhalten für den Ernstfall zu üben.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Holtsee | Wenn es brennt, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Worauf es sonst noch ankommt, erklärten Michael Möller, Fachwart für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung im Amt Hüttener Berge, und Brandschutzerzieherin Kerstin Fahr Mitarbeitern der beiden Standorte der Schule am See in Holtsee und Groß Wittensee sowie der Kindergärten in Holtsee, Groß Wittensee, Haby und Sehestedt.

Bei dem Treffen ging es darum, das Bewusstsein für den Brandschutz zu stärken und das Verhalten im Brandfall kennenzulernen. Wenn es brennt, gibt es Regeln zu beachten: Man bringt sich in Sicherheit, warnt gefährdete Personen und nimmt hilflose Menschen mit. Fenster und Türen werden geschlossen und gekennzeichnete Rettungswege genutzt. Nicht benutzt werden Aufzüge. Auf Anweisungen muss geachtet werden. Außerdem ist es wichtig, sich vor Rauch und Hitze zu schützen.

Auch das Praktische kam nicht zu kurz, und so übte jeder Teilnehmer nach der Theorie mithilfe eines Übungslöschers und eines Feuertrainers den richtigen Umgang mit Feuerlöschern bei einem Papierkorbbrand.

„Es ist unsere Aufgabe, das zu können“, sagte Birte Birn, Schulleiterin der Schule am See. „Ich werde jedes Mal sicherer“, hatte sie beobachtet. Es sei wichtig, im Ernstfall vorbereitet zu sein, meinte Birn und berichtete, dass viele der älteren Schüler Mitglied der Jugendfeuerwehr seien und daher Kontakt zur Feuerwehr hätten. Auch beim Laternenumzug wird das Thema „Feuer“ angesprochen. Zudem gebe es Brandschutzerziehung, einmal im Jahr eine Feuerübung, alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr eine Räumungsübung. Nicht zuletzt weil die Feuerwehr in direkter Nachbarschaft zur Schule in Holtsee ist, sei es ein reges Miteinander, sagte die Schulleiterin.

Dass nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kinder lernen, worauf es im Ernstfall ankommt, berichtete auch Michael Möller: „In unseren Kindergärten findet jährlich Brandschutzerziehung statt, in unseren Schulstandorten alle zwei Jahre.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen