JUGENDFUSSBALL : Gerlach-Team wie paralysiert

Die Entscheidung: Der Preetzer Nils Kirschstein (Nr. 2) überwindet ESV-Torwart Yannick Lowasser zum 3:0 für die Gäste, die nun drei Punkte vor den Eckernfördern auf Platz zwei liegen.
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Die Entscheidung: Der Preetzer Nils Kirschstein (Nr. 2) überwindet ESV-Torwart Yannick Lowasser zum 3:0 für die Gäste, die nun drei Punkte vor den Eckernfördern auf Platz zwei liegen.

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22. Oktober 2013, 08:00 Uhr

Dieses Spiel werden die A-Jugendfußballer des Eckernförder SV in keiner guten Erinnerung behalten. Im Verbandsliga-Heimspiel gegen Preetz setzte es eine 0:3 (0:1)-Pleite.

Bereits vor dem Anpfiff musste der ESV mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Tjark Rennwald eine bittere Pille schlucken. Zudem pfiff Dajinder Pabla die Partie, und an die letzte Begegnung mit diesem Schiedsrichter hatte der ESV keine guten Erinnerungen. Doch gegen Preetz war der Unparteiische an der Niederlage schuldlos. Die Gastgeber schliefen noch tief und fest, als die Preetzer bereits nach 30 Sekunden in Führung gingen. „Wir waren wie paralysiert“, sagt ESV-Trainer Ottmar Gerlach. Nach dem Rückstand brauchte der ESV erst einmal 20 Minuten, um sich zu berappeln, doch weiteres Unheil drohte nicht, denn die Preetzer brachten bis zur Halbzeit keinen vernünftigen Angriff mehr zu Stande. Kurz vor der Pause traf Marcel Stange zum 1:1, doch der Schiedsrichter gab Abseits.

Nach dem Wechsel wurde der ESV zwar nicht wirklich besser, kam aber zu einigen Chancen, die Henrik Stöterau oder auch der glücklose Malte Eggers ausließen. Ein Konter besorgte das 2:0 für die Gäste, die kurz vor dem Ende eine unorganisierte Hausherren-Defensive mit einem langen Ball erneut düpierten – 0:3. „Preetz hat uns mehrfach die Chance gelassen, wieder zurück ins Spiel zu finden, aber wir haben es nicht genutzt. Insgesamt hatten wir einen rabenschwarzen Tag“, sagt Gerlach.


Tore: 0:1 Knust (1.), 0:2 Krause (65.), 0:3 Kirschstein (86.)

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