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Platzbvedarf : Gerätehaus der Feuerwehr ist zu eng

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeindevertretung Thumby wartet HFUK-Gutachten ab. Für F-Planaufstellung wird Kostenvoranschlag in Auftrag gegeben.

Thumby | Viel mehr Platz für eine weitere Bebauung steht in Sieseby nicht zur Verfügung. Sechs potentielle Bauplätze hatte die Innenpotentialanalyse ergeben, von der Bürgermeisterin Ulrike von Bargen (CDU) bei der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwochabend im Feuerwehrgerätehaus berichtete. „Nur zwei der sechs Plätze sind aber tatsächlich verwertbar“, ergänzte von Bargen und unterstützte die Bemühung der Gemeinde Thumby, sich intensiver mit der Aufstellung eines Flächennutzungsplans zu befassen. Sie erwartet durch den Ausbau des Breitbands in der Gemeinde Ende 2018/Anfang 2019 „einen Schub, bei dem mehr Menschen aufs Land ziehen“.

Die Vertretung folgte einstimmig der Empfehlung aus dem Finanzausschuss, wo unter Leitung von Dr. Helmut Rogge (SPD) intensiv zur weiteren Entwicklung der Gemeinde beraten wurde (wir berichteten). Die Aufstellung eines F-Plans sei kostenaufwendig, aber „wir brauchen ihn“, warb Rogge für den weiteren Weg. Einstimmig wurde beschlossen, eine Kostenschätzung für die F-Planaufstellung einzuholen, um dann bei der nächsten Sitzung über den Aufstellungsbeschluss zu befinden. Rogge nannte als Schätzgröße bis zu 50  000 Euro Kosten für den Plan und eine Dauer von rund vier Jahren, bis er abgeschlossen sei. Damit hätte Thumby eine Grundlage, um ab 2025 neue Bauflächen auszuweisen. Bis dahin gilt die derzeitige Vorgabe der Landesplanung. Als einzige Gemeinde im Amt Schlei-Ostsee verfügt Thumby noch nicht über einen solchen F-Plan. Bauausschussvorsitzender Peter Steinort (CDU) unterstützte den Einstieg in die F-Planung und betonte, in dem langen Verfahren „die Bürger einzubinden.“ Der Plan sei für die Entwicklung der Gemeinde nötig.

Mehr Platz braucht auch die Freiwillige Feuerwehr Sieseby. Überraschend ist das nicht, nutzt doch die Feuerwehr seit acht Jahren, seit dem sie ihr TSFW-Fahrzeug hat, eine gesonderte Ausrückeordnung, wie Wehrführer Ulrich Erichsen berichtete. So eine Duldung sei für eine Übergangszeit nutzbar, „irgendwann muss am Gerätehaus nachgebessert werden“, berichtete er. Bei einer Ortsbegehung in der benachbarten Fahrzeughalle wurde deutlich, dass die Türen des Fahrzeugs in der Halle sich nicht ausreichend öffnen lassen. So schreibt die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse (HFUK) vor, dass bei geöffneten Türen des Fahrzeugs in der Halle rechts wie links noch 50 Zentimeter Platz zur Hallenwand sein müssen. Dank der geänderten Ausrückeordnung darf das Fahrzeug erst vor der Halle stehend von den Feuerwehrleuten bestiegen werden. Ein Vororttermin mit der HFUK war noch nicht möglich, folgt aber in Kürze, so Erichsen. Anhand von Fotos hatte die HFUK bereits schriftlich zahlreiche abzustellende gravierende Mängel aufgelistet. Das weitere Vorgehen soll nach dem Ortstermin beraten werden. Die Wehr hat derzeit 23 Aktive, der Altersdurchschnitt liegt bei 45 Jahren, erklärte der Wehrführer.


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erstellt am 28.Apr.2017 | 06:34 Uhr

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