Radtouren : Gemeinsames Ziel: Aschberg

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„Der Kreis radelt los – auf in die Natur“ – Kreisweit Fahrradtouren auf den Aschberg am Sonntag, 10. Mai

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05. Mai 2015, 06:20 Uhr

Gegen 13 Uhr könnte es am kommenden Sonntag voll auf dem Aschberg werden. Dann werden die Teilnehmer von sechs Fahrradtouren auf dem beliebten Ausflugziel in Ascheffel erwartet. Begrüßt werden die Radler von Kreispräsident Lutz Clefsen und dem Vorsitzenden des Naturparkverein Hüttener Berge, Hans-Claus Schnack. „Der Kreis radelt los – auf in die Natur“ – so der Titel der Aktion, die von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) Rendsburg-Eckernförde initiiert wurde. Ziel ist es, die Bedeutung des Radfahrens auch über den Nord-Ostsee-Kanal hinaus hervorzuheben. Insgesamt finden am Sonntag sieben Touren statt (s. Infokasten).

Organisiert werden die Touren von den Naturfreunden aus Rendsburg, der Eckernförde Touristik, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, der Radwandergruppe Nortorf sowie dem Naturparkverein Hüttener Berge. „Wir sind froh. selber eine Tour anbieten zu können“, so Schnack.

Die Gruppen starten zu unterschiedlichen Zeiten, die meisten von ihnen nehmen sich genügend Zeit, dass auch Kinder mitradeln können. Um 13 Uhr wollen alle, mit Ausnahme der Nortorfer, oben auf dem Aschberg sein. Wer dann noch nicht ganz aus der Puste ist, kann sich an der Kletterwand probieren, die die Globetrotter-Lodge den Ankömmlingen zur Verfügung stellt. Auch der Biergarten soll an diesem Tag eröffnet werden.

„Der Naturparkverein startet seine etwa 20 Kilometer lange Tour an der Amtsverwaltung in Groß Wittensee“, sagt Schnack. Los geht es um 10.30 Uhr. Geführt wird die Gruppe von Christiane Schnack und Bettina Badberg-Schröder. Die Teilnehmer radeln vorbei an der Mühle „Auguste“ nach Kirchhorst. Einen kurzen Halt gibt es an der Flachsdarre, einem Kulturdenkmal in der Region. Weiter geht es dann zum Hühnerhof in Klein Wittensee mit seinen rund 30  000 Legehennen. Hier können die Radler von einer Besucherempore aus einen Blick auf die Tiere und Ställe werfen. Anschließend radeln alle nach Sande zum Wittensee, und nach Holzbunge. Hier treffen sie Jürgen und Erich Harder, die einige Stegel in der Region rekonstruiert haben. Über einen Stegel – steinerne Trittplatten – wurden früher Knicks und Zäune überwunden. Im Laufe der Jahrhunderte sind die allerdings im Zuge der Flutbereinigung verschwunden. Fortgesetzt wird die Tour über Ahlefeld, Poggensiek und schließlich zum Aschberg.

Die Radtouren sind von der WfG alle angemeldet, die Teilnehmer sollten verkehrssichere Fahrräder mitbringen. 

>www.wfg-rd.de

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