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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 00:42 Uhr

Junges Engagement : Gemeinsam etwas erreichen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Sechs junge Gettorfer bringen Jugendorganisation der Sozialdemokraten auf den Weg / Erste Projekte andiskutiert

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2014 | 06:00 Uhr

In Gettorf ist der erste Schritt für eine neue Orts-AG der Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschland, den Jusos, getan. Initiator des Projektes und Mitglied im SPD-Ortsverein Finn Nußbaum (18) freute sich, fünf junge Interessierte begrüßen zu können, da er derzeit der einzige aktive Juso in Gettorf ist. „Man kann in der Kommunalpolitik viel gestalten und bewegen. Es würde mich freuen, wenn wir gemeinsam im Ort etwas erreichen“, sagte Nußbaum.

Man müsse nicht nur im stillen Kämmerlein sitzen, sondern könne beispielsweise auch Plakataktionen auf der Straße planen, nannte Nußbaum ein Beispiel. Wolle man sich Gedanken machen über die Flüchtlingssituation in Gettorf, die Jugendarbeit oder als politische Gruppe Einfluss nehmen auf die Ölförderung in Schwedeneck? Doch auch ein Blick über die Gemeindegrenzen hinaus, gehöre dazu. „Ein Juso muss nur das machen, was ihn interessiert“, betonte Finn. Leiter der SPD-AG Kommunikation Norbert Koch schlug ein Projekt vor: „In einer Ausgabe unserer Ortsverbandszeitung wollen wir uns mit der Europawahl befassen. Ich könnte euch zwei oder drei Seiten anbieten. Was erwartet ihr von Europa? Wie stellt ihr es euch vor? Was ist gut? Was kann man besser machen?“ Dass auch weltpolitische Themen besprochen werden können, gefällt Anna Rodriguez (17) sehr: „Ich hatte schon die Befürchtungen, dass wir uns nur mit Kommunalpolitik beschäftigen. Sehr viele wissen zum Beispiel nicht, wie die Organe der EU (Europäischen Union) im Verhältnis zueinander stehen.“ Damit wolle sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder Felix (15) auseinandersetzen, um auf dem nächsten Treffen ein Referat zu halten.

Christian Richter (17) möchte etwas zur wirtschaftlichen Lage im Vergleich der Länder ausarbeiten, Henryk Ruttkowski (18) befasst sich mit der Flüchtlingspolitik, Simon Schack (14) betrachtet die EU als Friedensprojekt, und Finn Nußbaum schaut auf die Währungsunion. Man wolle schließlich nicht nur öffentlich etwas bewirken, sondern auch Aufklärungsarbeit für sich selbst leisten. Der Initiator ist begeistert: „Toll, dass hier fünf Leute sitzen, die Interesse haben.“ Genau das würde Henryk in seinem Freundeskreis vermissen und freut sich auf den „lockeren politischen Talk“.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Michael Janowski hofft, dass sich die Gruppe regelmäßig trifft, neben dem Bearbeiten politischer Themen aber auch gemeinsam Spaß hat. Das sei garantiert, weiß Torben Küßner (23) aus dem Juso-Kreisvorstand aus Erfahrung: „Die Gemeinschaft kommt nicht zu kurz. Wir nehmen an Marathonläufen oder Beachsoccerturnieren teil.“

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