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Jahresempfang amt dänischer wohld : Gemeinsam die Zukunft der Region gestalten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

180 Bürgermeister, Ehrenbürger und Vertreter von Vereinen und Verbänden nehmen am Jahresempfang des Amtes Dänischer Wohld teil. Amtsvorsteher Kurt Arndt begrüßt Kreispräsident Lutz Clefsen und Kiels Stadtpräsident Hans-Werner Tovar als Ehrengäste.

Die Eigenständigkeit bewahren, bestehende Infrastrukturen gemeinsam nutzen und den Blick für das Ganze schärfen: Nur zusammen werden es die Gemeinden im Amtsbereich Dänischer Wohld schaffen, Lösungen für anstehende Her-ausforderungen zu finden und die Region nachhaltig zukunftsfähig für die nächsten Generationen zu gestalten. Das war die Botschaft des Jahresempfangs des Dänischen Wohlds am Mittwoch im Gemeindehaus im Pastorengang in Gettorf, in das man wegen der Sanierungsarbeiten am KuBiZ gerne ausgewichen war.

180 geladene Gäste aus Verwaltung, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft durften Amtsdirektor Matthias Meins und Amtsvorsteher Kurt Arndt begrüßen. Der Gospelchor Get Spirit unter der neuen Leitung von Julia Uhlenwinkel begeisterte sein Publikum auf hohem Niveau. Die Frage, ob ein Empfang des Dänischen Wohldes erforderlich sei, beantwortete Amtsvorsteher Kurt Arndt in seiner Ansprache mit einem klaren Ja.

Die heutige hochtechnisierte und multimediale Gesellschaft berge die Gefahr einer gewissen Anonymität, betonte er. „Es darf nicht passieren, dass der so wichtige persönliche Kontakt, das gesprochene Wort und der Blick in die Augen des Gegenübers auf der Strecke bleiben.“

Der Jahresempfang des Amtes Dänischer Wohld, in dessen Amtsbereich rund 16 500 Menschen leben, diene dazu, bestehende Kontakte zu beleben oder neu aufzunehmen, Gedanken und Anregungen auszutauschen.

Am Beispiel der Frage der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern, Spätaussiedlern und Flüchtlingen, eine originäre Aufgabe des Amtes, machte er deutlich, wie gute Zusam-menarbeit aussehen kann. Hier hätten sich Verwaltung und Politik auf Amtsebene unter Einbindung ehrenamtlich engagierter Bürger und der Kirche rechtzeitig mit den Problemstellungen beschäftigt, finanzielle und substanzielle Unterstützung organisiert, die den hilfesuchenden Menschen zugutekommt. „So funktioniert Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik im Sinne des Auftrages und zum Wohle der Allgemeinheit“, sagte der Amtsvorsteher.

Auch der Kirchengemeinde sei es wichtig, die Verbundenheit mit den Dörfern zu pflegen und bei den Menschen vor Ort zu sein, betonte Pastorin Christa Loose-Stolten. Sich begegnen, in die Augen schauen, das sei wesentlich für das Zusammenleben. „Auf vieles kön-nen wir verzichten, nicht jedoch auf die Menschen.“ Als Ehrengast nahm der Präsident des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Lutz Clefsen, am Jahresempfang des Amtes teil. Er bezeichnete die Zusammenarbeit im Kreis als gut und konstruktiv. Alles werde mit dem Gemeindetag abgesprochen. Zu Gast war auch Kiels Stadtpräsident Hans-Werner Tovar. Er erklärte, das die Landeshauptstadt auf lange Sicht den Dialog mit ihren Nachbargemeinden intensivieren wolle. „Gemeinsam können wir die großen Probleme in der Gesellschaft viel besser lösen“, sagte Tovar. „Wir müssen nur Mut haben, uns aufeinander einzulassen.“








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