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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 05:21 Uhr

Gemeinde will investieren

vom

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Loose | Die beiden gemeindeeigenen Seniorenwohnungen in der Ehlerskoppeln sollen saniert werden. Der Bauausschuss unter Leitung von Michael Engel (WVL) empfahl einstimmig eine Teilsanierung des Gebäudes, bei der vor allem die alte Stromheizung gegen eine Gasbrennwertanlage ersetzt werden soll. Hinzu kommen Elektroarbeiten, Sanitäranlagen sowie Maler- und Fliesenarbeiten. Eine Kostenschätzung ergab rund 56 000 Euro. Als nicht notwendig wurde zum jetzigen Zeitpunkt eine Dachsanierung für weitere rund 19 000 Euro erachtet. Zugleich empfahl der Ausschuss, dass das Eckernförder Architekturbüro Wohlenberg eine Leistungsbeschreibung erstellen soll, damit im Finanzausschuss auch über die Art der Finanzierung beraten werden kann.

Der Entscheidung ging eine Diskussion voran, in der das künftige Gemeinderatsmitglied Dr. Hans-Uwe Messerschmidt (SPD) nach einem Kostenvergleich zwischen Hausverkauf und Haussanierung fragte, um auf der Grundlage zu entscheiden. Es sei eine soziale Entscheidung, stellte Daniela Dittmann-Valerio (CDU) fest. Der Versuch, das Gebäude zu veräußern, sei ohne Erfolg geblieben, so dass der Beschluss das Objekt zu verkaufen bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung mit knapper Mehrheit der CDU-Fraktion aufgehoben wurde (wir berichteten). Bereits seit fast drei Jahren ist das Gebäude Gesprächsthema in den Gemeindegremien. Das Gebäude war zunächst für 100 000 später für 95 000 Euro angeboten worden, ohne Erfolg.

Zur Kenntnis nahmen die Ausschussmitglieder die Ankündigug eines Unternehmens, im Bereich Charlottenhof zwei neue Windkraftanlagen im Rahmen eines Repoweringverfahren zu installieren. Die beabsichtigte Fläche liegt nicht im zuletzt aktualisierten Regionalplan zur Fortschreibung der Windeignungsfächen, erklärte Bauamtsleiter Norbert Jordan. Bisher hatte die Looser Gemeindevertretung noch keinen Beschluss hinsichtlich von Repowering gefasst. Weitere Unterlagen wurden nicht bereitgestellt, so Jordan. Die Planungsabsicht wurde nur zur Kenntnis genommen. Die Gemeinde kann auf Beschluss ein Repowering ausschließen, erklärte Jordan.

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