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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 10:46 Uhr

Gemeinde investiert in den Nachwuchs

vom

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Osdorf | Ein weiterer Schritt Richtung Krippenneubau ist getan. Planer Stefan Koerner vom Kieler Büro B2K stellte am Montag den Entwurf vor, und der Gemeinderat diskutierte die Details. Das Gebäude, das auf dem Gelände direkt am Parkplatz vor der Grundschule entsteht, wird zwei nach Süden ausgerichtete Gruppenräume und zwei angrenzende Schlafräume beherbergen. Zwischen den Räumen befindet sich ein Wickelraum mit Waschrinnen und WCs. Im Eingangsbereich sind Räume für Kinderwagen, Material und Putzmittel vorgesehen. Das Personal- und Besprechungszimmer ist für zehn Personen ausgelegt. Im hinteren Teil befindet sich die Küche. Das ebenerdige und barrierefreie Gebäude erhält ein versetztes Pultdach und Verblender. Es soll voraussichtlich mit einer Gas-Brennwerttherme und einer Fußbodenheizung ausgestattet werden. Die Baukosten schätzte Körner auf rund 650 000 Euro. Nach Abzug der Zuschüsse und dem Anteil, den die Gemeinde Noer für den Anspruch auf vier Krippenplätze übernehmen würde, müsste die Gemeinde 132 800 Euro zahlen. Hierfür würde ein Darlehen mit einem Zinssatz von 0,15 Prozent über 20 Jahre aufzunehmen sein. Zwei Gegenstimmen aus den Reihen der SPD standen den restlichen 13 des Gremiums gegenüber.

Einigkeit herrschte dagegen bei der Erweiterung der Öffnungszeiten in der kommunalen Kindertagesstätte. Alle Gemeindevertreter sprachen sich dafür aus, dass die "Rappelkiste" ab August bis 16 Uhr geöffnet haben soll und reagierten damit auf die Wünsche der Eltern. Es soll möglich sein, die Kinder von 7 bis 13, 14 oder 16 Uhr betreuen zu lassen. Für Kinder über drei Jahre kostet die Stunde 25 Euro, für die unter Dreijährigen 40 Euro. Für die Gemeinde bedeutet die Erweiterung Mehrkosten in Höhe von 30 800 Euro für weiteres Personal. "Damit kommen wir den Eltern sehr entgegen. Wir subventionieren die Elternbeiträge - das müssen wir wissen", erklärte Ernst Heinrich Staack auf seiner letzten Sitzung als Bürgermeister. Die Regelung gilt vorerst für ein Jahr. Die Satzung muss entsprechend geändert werden.

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