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Kegelwoche des TSV Owschlag : Gelungenes Ende einer Tradition

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kegelsparte des TSV Owschlag richtet zum letzten Mal die Kegelwoche aus. 43 Mannschaften beim Abschluss dabei.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2017 | 06:18 Uhr

Owschlag | Mit einer gut besuchten Siegerehrung endete die 33. und letzte Kegelwoche des TSV Owschlag. Spartenleiter Heinrich Gropp betonte: „Wir haben wie immer viel Spaß gehabt. Es waren für mich 14 schöne Jahre, in denen ich die Kegelwoche organisiert habe, und ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

Der Grund für das Ende der traditionellen Kegelwoche liegt auf der Hand. Ab dem 1. Januar gibt es im Vereinslokal „De Muusfall“ keinen gastronomischen Betrieb mehr. Chefin Wilma Dippe wird dann aus gesundheitlichen Gründen nur noch für Bingo und besondere Veranstaltungen die Türen öffnen, jedoch keine Versorgung mehr durch Personal anbieten – eine solche ist für die Durchführung einer Kegelwoche aber unabdingbar. „Ohne Wilma geht es nicht. Sie kam uns immer sehr entgegen und hat uns super Preise für die Bahnen gemacht“, erklärte Gropp.

Er dankte seinen fünf ehrenamtlichen Helfern, die ihn während der letzten Kegelwoche tatkräftig unterstützt haben. 43 Mannschaften galt es zu betreuen – das waren 115 Einzelkegler, davon 42 Damen, 47 Herren, 16 Sportkegler, acht Senioren und acht Jugendliche. Bereits zum dritten Mal dabei waren die Damen der Kegelgruppe „Flotte Dreizehn“, die wieder eine sehr gute Leistung zeigten und zum dritten Mal triumphierten.

Beste Herrenmannschaft wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Owschlag, unterstützt durch Lukas Engelland von der Jugendfeuerwehr Owschlag-Norby-Brekendorf. Bei den Sportkeglern schnitt der Siedlerbund am erfolgreichsten ab und die meisten Punkte als gemischte Mannschaft erzielte der „SKC 1“. Der Pokal für die beste Senioren-Mannschaft ging an den „Kegelclub 89“ aus Owschlag.

Bei der Einzelwertung freute Gropp sich ganz besonders über die guten Ergebnisse der von ihm trainierten Jugendlichen. „Chris Engelland, Lukas Engelland und Lennart Petersen aus der Jugend B haben eine herausragende Leistung gezeigt“, so der Coach. Auch mit der Jugend C (hier gewann Thies Steffens) und der Jugend A (Ben Trültzsch) zeigte sich Gropp vollauf zufrieden. Die beste Einzelwertung bei den Frauen erzielte Astrid Gropp. Bei den Herren gewann Helmut Meißner und in der Rubrik Senioren Karola Katzmann. Martin Fedde erhielt wie bereits im vergangenen Jahr den Pokal als bester Sportkegler.

„Es war wieder eine tolle Woche. Die Kegler haben viel Spaß gehabt und hatten ein herzliches Verhältnis untereinander.“ Froh ist Heinrich Gropp, dass die Kegelsparte des TSV Owschlag die Kegelbahnen der „Muusfall“ im kommenden Jahr noch weiter nutzen darf. „Gerade für die Jugendsparte wäre es schade, wenn wir jetzt aufhören müssten, da die Jugendlichen zum Teil landes- und auch bundesweit erfolgreich sind“, erläuterte der Spartenleiter. Nur Gastronomie wird es dann, wie gesagt, nicht mehr geben.

Ob sich ein neuer Pächter für die „Muusfall“ findet, ist indes unklar – der Renovierungsbedarf ist groß. Womöglich müssen die Kegler nach dem Jahr 2018 also eine Ausweichbahn finden.

Was fasziniert die passionierten Kegler eigentlich so an ihrem Hobby? „Kegeln ist ein Sport für jung bis alt, zur Förderung der Konzentration, der Beweglichkeit, der Koordination und dem allgemeinen Wohlbefinden”, so Gropp.

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