Ostseeorchester Schwedeneck : Gelungener Streifzug durch die Filmmusik

Erhielten den goldenen Notenschlüssel für ihre Verdienste um das Ostseeorchester, überreicht durch Leefke Schwarz (l.) und Malene Urbach (r.): Dirigent Hans-Jürgen Schreiber und Vorsitzende und Managerin Gudrun Dorow.
Erhielten den goldenen Notenschlüssel für ihre Verdienste um das Ostseeorchester, überreicht durch Leefke Schwarz (l.) und Malene Urbach (r.): Dirigent Hans-Jürgen Schreiber und Vorsitzende und Managerin Gudrun Dorow.

200 Zuhörer erleben das etwas andere Weihnachtskonzert in der Turnhalle der Grundschule Schwedeneck

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17. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Ein Weihnachtskonzert abseits des Mainstream – das Ostseeorchester Schwedeneck hatte am dritten Adventssonntag zu einem besonderen Weihnachtskonzert in die Surendorfer Turnhalle geladen. Unter dem Motto „Film ab – Ton läuft“ präsentierten die rund 30 Hobbymusiker ein abwechslungsreiches Programm. Hochkarätige Filmmusik bekannter Klassiker wechselten mit Weihnachtsliedern ab. Zu einigen Stücken liefen auf der Leinwand, die hinter dem Orchester an der Wand befestigt war, einige Filmausschnitte.

Um eine zünftige Kinoatmosphäre zu schaffen, boten die Musiker ihrem Publikum in der Pause Popcorn und Eiskonfekt an. Derjenige, der es weihnachtlich mochte, konnte sich mit Punsch und Plätzchen versorgen, um sich in seinem Stuhl zurückzulehnen und die Musik zu genießen, was über 200 Besucher taten.

Doch bevor es im U-Boot zur Filmmusik von „Das Boot“ durch die Weltmeere ging, sich die Musiker Rettungswesten umbanden und Südwester aufsetzten und der Dirigent Hans-Jürgen Schreiber stilecht in Kapitänsuniform erschien, gab der Kinderchor der Grundschule Surendorf unter der Leitung von Gesa Geiger sein Debüt.

Weihnachtlich eingestimmt wurde das Publikum mit der Musik des Heiligabend-Klassikers „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Rasant und temporeich ging es bei dem Potpourri von Ennio Morricone zu. „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Zwei glorreiche Halunken“ sind die Filmmusikklassiker. Vor dem geistigen Auge erschien Henry Fonda auf seinem Pferd – so gelungen war der musikalische Auftakt der Blechbläser. In diesen Stücken überzeugte auch zum wiederholten Male das Schlagzeug.

Neu im Konzertablauf war auch die Möglichkeit für die Kinder in den Pausen, sich an Instrumenten auszuprobieren.

Armin Wollmann (84) spielte 16 Jahre die Tuba und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Das Orchester selbst zeichnete den Dirigenten Schreiber und die Vorsitzende Gudrun Dorow für besondere Verdienste mit einem goldenen Notenschlüssel aus.

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