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Osterfeuer : Gelungener Auftakt für das Sommerprogramm

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Osterfeuer zog am Sonnabend viele Gäste an den Ostseestrand. 2500 Menschen bestaunten die hoch lodernden Flammen. Danach spielte die Gruppe „Die JunX“ Stimmungslieder, während die kleinen Besucher auf der Hüpfburg tobten.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Hoch loderten die Flammen am Südstrand, und eine gewaltige Rauchwolke verdunkelte kurzzeitig die Sonne, als die Eckernförder am Ostersamstag mit einem gewaltigen Feuer dem Winter endgültig Ade sagten. Seit 2003 erfreut sich das Osterfeuer, veranstaltet von der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH (ETMG), nicht nur bei den Eckernfördern großer Beliebtheit und dürfte sich im Veranstaltungskalender vieler fast als Familienfest etabliert haben.

Viel Werbung war nicht nötig – ob mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß, das diesjährige Osterfeuer lockte wie noch nie bei bestem Wetter mehr als 2500 Menschen an. So nahmen es die Autofahrer auf der B76 gelassen, als ein- oder ausparkende Fahrzeuge den Verkehr unterbrachen und im Laufe der Veranstaltung die Sicht durch ziehende Rauchschwaden das Tempo drosseln ließ. Fast 200 Kubikmeter Schnittgut wurden seit Mittwoch mit Unterstützung der Straßenmeisterei angehäuft – Palettenholz, woanders durchaus üblich, war wegen der späteren Nägel im Strandsand tabu. „Zur Sicherheit haben wir den Stapel nachts durch die Security bewachen lassen“, erläuterte Hans Peter Möller von der ETMG, denn den Versuch, den Stapel vorzeitig zu entzünden, gab es in den vergangenen Jahren schon einmal.

Bei flackerndem Feuerschein in den Gesichtern der Umstehenden – mancher hatte sich auch zum Sitzen eine Decke mitgebracht – genossen die Menschen die wohlige Wärme in der langsam untergehenden Sonne. Abgesichert durch die Feuerwehr, brannte der Stapel zunächst meterhoch und hielt die Zuschauer mit seiner Hitze automatisch auf Abstand, während von hinten ein frischer Nordostwind die Rücken kühlte. Wer keinen Platz mehr an der Absperrung zum Feuer fand, machte es sich an einem der zahlreichen Stehtische oder Bänke zwischen den Buden gemütlich, wo man schnell auch mit anderen ins Gespräch kam. „Wir sind extra aus Laboe herübergekommen“, erzählten Antje Esser und Karlheinz Homuth. Sie genossen die Aussicht von der Hochterrasse des Strandpavillons.

Musikalisch zum Ganzen unterhielten die Mitglieder von „Die JunX“. Sie ließen das Publikum mit Stimmungsliedern wippen und brachten mit dem unrühmlichen Dialekt von Andreas Gabalier sogar Tiroler Stimmung an den Ostseestrand. Stockbrot, Zuckerwatte oder Crêpes, für die Kids war es eine Mischung, die immer zieht. Auch Hüpfburg und Fungee-Trampolin sorgten dafür, dass die Kleinsten nach der gelungenen Veranstaltung müde wurden. Die Sommerveranstaltungen können kommen – der Auftakt dafür war auf jeden Fall schon einmal gelungen.

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