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Schleiblasorchester startet in die Saison : Gelungene Premiere des neuen Orchesterchefs

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gelungener Einstand von Ulrich Lehna mit dem Original Schleiblasorchester

shz.de von
erstellt am 24.Mär.2015 | 06:49 Uhr

Fleckeby | Premiere für Ulrich Lehna und das Schleiblasorchester – für den neuen Dirigenten war der Auftritt am Sonntagabend im Bürgerzentrum „Einfach Classe“ der erste gemeinsame öffentliche Auftritt, nach dem Andreas Ehmer als Leiter nicht mehr zur Verfügung stand.

Um sich intensiv auf die Konzertsaison vorzubereiten fand wieder ein Probenwochenende in Heide statt. „Es ist nicht leicht, sich auf alle einzustellen, aber das Orchester war bereit und hat sehr gut mitgearbeitet“, so Lehna.

Der Vorsitzende Bernd Nöhren überreichte Ingrid Niestroj für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Blumen und eine Urkunde. Sein Dank galt Jörn-Peter Hansen für seine Aushilfe beim Orchester, bei Harald Ewendt, der nach 22 Jahren etwas kürzer treten möchte sowie beim Schlagzeug-Ausbilder Jörg Ulrich.

Das Konzert begann schwungvoll mit der „Fuchsgraben-Polka“ und den „Gablonzer Perlen“. Eine große Herausforderung war das Stück „New Village“. Es erzählt die Geschichte eines holländischen Dorfes, das aus dem Meer heraus entstand – es wurde Land gewonnen, Häuser gebaut und dann holte sich das Meer das Land wieder zurück und das Spiel begann von neuem. Schwer zu spielen, da das Stück verschiedene Tempovariationen hat und sehr lang ist – aber die Mühe hat sich gelohnt, es wurde mit viel Applaus bedacht.

Bekannt war allen aus dem Film „Der Mann, der zu viel wusste“ das Stück „Que Sera“ von 1957, damals gesungen von Doris Day.

Dass Nachwuchsarbeit im Orchester groß geschrieben wird, bewiesen die jungen Musikerinnen Anna Detlefsen (Tenorhorn), Larisa Manthai (Klarinette) und Merle Wittchow (Bariton). Sie spielten die Stücke „Im Märzen der Bauer“ und „Winde weh’n“. „Wichtig ist, dass ein Orchester nicht vergreist und gute Nachwuchsarbeit leistet, was bei uns der Fall ist“, so Lehna.

Andreas Szynmetzko gab die Geschichte „De Lattenzaun“ von einem unbekannten Verfasser zum Besten, die die Zuhörer zum Schmunzeln brachte. Dass er auch noch singen kann, bewies er zusammen mit André Nöhren bei einem Potpourri von Seemannsliedern, zu dem sich die Musiker nach der Pause umgezogen hatten. Zu hören waren außerdem die „Optimistenpolka“, „Seemannsgarn“ sowie „Käpt’n James Last auf großer Fahrt“. Ohne die Zugaben „Trompetenecho“ und „Gruß an Kiel“ ließ man die Musiker nicht gehen.

Wer in Fleckeby dieses Konzert verpasst hat, kann dies noch am 29. März im Koseler Hof sowie am 12. April im Schinken-Krog in Osterby, jeweils um 19 Uhr, nachholen.

Geprobt wird donnerstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Fleckeby. Interessierte Musiker oder die, die es werden möchten, wenden sich an Bernd Nöhren unter Tel. 04354/8090903.  



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