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Austausch : Gelebte Völkerverständigung – Wiedersehen mit Freunden

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wie Freunde wurden Mittwochabend die 27 Besucher aus der Altenholzer Partnerstadt Châteaurenard begrüßt. Entstanden war die Freundschaft aus einem Schüleraustausch im Jahr 1991. Seit dem sind viele Verbindungen entstanden.

Altenholz | Die Stimmung war herzlich und ausgelassen: Am Mittwoch begrüßten die Altenholzer Gastfamilien ihre Besucher aus der französischen Partnerstadt Châteaurenard. Aus einem Schüleraustausch entstand 1991 die Städtepartnerschaft beider Gemeinden, seither gibt es jährlich wechselnde gegenseitige Besuche.

Die Partnerschaft sei ein gutes Beispiel dafür, wie Gastfreundschaft sich entwickeln könne, erklärte Bürgermeister Carlo Ehrich bei der Begrüßung. „Nicht nur als Gäste, sondern als gute Freunde heißen wir euch heute willkommen“, sagte er und formulierte seine ersten Begrüßungsworte auf Französisch. So schloss sich auch Bürgervorsteher Wolfgang Weiß an. „Der Austausch, die Freundschaften, die dadurch entstanden sind – das ist gelebte europäische Völkerverständigung“, erklärte er.

Die 27 Gäste aus der Stadt, die zehn Kilometer südlich von Avignon in der Provence liegt, sind in Privathaushalten untergebracht. Beim Bürgermeister wohnt Christine Cluchier, die auf die Anfänge des Austausches zurückblicken kann. „Ich war als Schülerin 1983 das erste Mal in Altenholz“, berichtete sie. Inzwischen war Christine viele Male in der Gemeinde. Auch zwei ihrer drei Kinder nutzten die Gelegenheit, auf diese Weise Land und Leute im Norden kennenzulernen. Ihre Tochter hat 2012 sogar ein Praktikum in Altenholz gemacht.

Ingrid Heller, eine ehemalige Lehrerin an der Realschule in Altenholz, die den Schüleraustausch mit angeregt hatte, erinnerte sich noch gut an die ersten Gäste und freute sich darüber, was aus der Schulinitiative geworden ist. „Ich bin begeistert über die vielen Verbindungen, die entstanden sind. Das ist das beste Beispiel für gelebte Freundschaft zwischen den Ländern“, sagte sie glücklich.

Das Programm, das das Städtepartnerschaftskommitee unter der Leitung von Marion Barth ausgearbeitet hat, sieht eine Fahrt mit der Hansekogge auf der Kieler Förde, einen Ausflug nach Schwerin, einen Besuch bei der Kieler Tafel sowie einen Galaabend in der Alten Scheune in Neuwittenbek vor.

 

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erstellt am 30.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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