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Eckernförder Zeitung

20. November 2017 | 10:56 Uhr

Prävention : Gefahr im „Toten Winkel“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

ADAC schult Strander Grundschüler in der Wahrnehmung des „Toten Winkels.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 06:42 Uhr

Strande | Was ein „Toter Winkel“ ist, wusste längst nicht jedes Kind: Um Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden, war jetzt Dirk Trasser vom ADAC Schleswig-Holstein in der Grundschule in Strande zu Gast. Wo Gefahr durch Autos oder Lastwagen droht, erklärte der 45-Jährige den 45 Dritt- und Viertklässlern an einem Löschfahrzeug, das die Feuerwehr Strande an diesem Vormittag für die Verkehrserziehung zur Verfügung stellte. Als eine Grundregel schärfte Trasser den Kinder ein: „Nur wenn ich den Fahrer eines Fahrzeugs sehen kann, kann auch er mich sehen.“

Um zu verdeutlichen, was ein „Toter Winkel“ ist, mussten die Schüler mit anpacken. Erst befestigte der ADAC-Moderator am Feuerwehrauto rot-weißes Flatterband, womit die Drittklässlerinnen Lenna und Anna dann eine Fläche absteckten. Die Frage lautete nun: Wie groß ist das Sichtfeld des Fahrers beim Blick aus dem Beifahrerfenster? Gern setzte sich Ruben (8) ans Steuer des Löschfahrzeugs, um seinen Mitschülern darüber Auskunft zu geben. Mit ihrer Einschätzung lagen dann einige Kinder daneben.

Trasser: „Der tote Winkel ist der Bereich, den ein Auto- oder Lkw-Fahrer trotz Spiegel nicht einsehen kann.“ Er riet den Schülern daher dringend, beim Radeln oder Spazierengehen auf dem Bürgersteig einen sicheren Abstand von der Fahrbahnkante einzuhalten. „Lasterfahrer haben zwar einige Spiegel“, sagte der ADAC-Mitarbeiter, „doch im Straßenverkehr geht es mitunter leider ganz schnell.“ Er wolle den Lkw-Fahrern damit gar keine Fahrlässigkeit unterstellen.

„Ich kannte den toten Winkel vorher nicht“, erzählte Quentin (9). Der Drittklässler war überrascht, wie wenig ein Lkw-Fahrer beim Blick aus dem Beifahrerfenster sieht. „Bei dieser Aktion bekommen die Kinder mit, wie groß die Gefahr für Radfahrer und Fußgänger ist“, sagte Schulleiterin Cornelia Theel.

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