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1. Golf-Bundesliga : GC Altenhof bleibt in Abstiegszone – Sallmann: „Es fehlen nur Nuancen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wie schon am ersten Spieltag wurden die GCA-Damen in Berlin-Wannsee Letzter. Die Herren landeten in Frankfurt erneut auf Rang vier. Nikolaj Hansen spielte mit 68 Schlägen eine der stärksten Einzelrunden.

von
erstellt am 02.Jun.2015 | 06:00 Uhr

Frankfurt | Es kehrt ein wenig Ernüchterung ein bei den Golfern und Golferinnen aus Altenhof. Auch am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Nord kamen die Mannschaften – wie bereits am 1. Spieltag in Hamburg – nicht über Platz fünf (Damen) und vier (Herren) hinaus.

Für Altenhofs Herrentrainer Nils Sallmann bleibt nach zwei Spieltagen die Erkenntnis, dass seine Schützlinge durchaus mit der starken Konkurrenz mithalten können. Am Sonntag war vor allem Nikolaj Hansen mit einer Einzelrunde von 68 Schlägen eine Bank. Er musste nur ein Bogey schlucken, spielte dabei aber vier Birdies, was am Ende den geteilten dritten Rang bedeutete. „Das war stark“, sagt Sallmann. Bisher sind es aber noch zu wenige Altenhofer, die pünktlich zum Spieltag einen sehr guten Tag erwischen, was in der Breite bisher den Unterschied zu den Topteams aus Hubbelrath und Hamburg sowie dem ärgsten Konkurrenten Frankfurt um Nicht-Abstiegsplatz drei ausmacht. Auch Moritz Graf Rantzau war lange gut unterwegs, musste aber auf seinem letzten Loch, der Bahn 9, ein Triple-Bogey schlucken, sodass er mit 75 Schlägen ins Clubhaus kam. Die beiden Streichergebnisse lieferten Marco Willenbrock (80) und Christoph Schröder (84). Auch in den Vierern fehlte es an Top-Ergebnissen. Die Frankfurter dagegen brachten auf ihrem Platz allein drei Vierer vor oder zumindest schlaggleich mit dem GCA ins Ziel. Sallmann: „Die Vierer hätten wir uns schenken können.“ Als Fazit bleibt, dass die Altenhofer den Kampf um Platz drei und damit den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand haben. Allerdings müssen fortan in der Breite bessere Scores her. Sallmann wird deutlich: „Wenn wir am nächsten Spieltag in Hubbelrath wieder hinter Frankfurt landen, wird es extrem schwer. Trotzdem: Wir werden nicht viel ändern. Es fehlen nur Nuancen.“

Vor dem Spieltag in Berlin-Wannsee war Damen-Coach Yannick Oelke noch guter Dinge, Platz fünf vermeiden zu können. Doch daraus wurde nichts. Die Altenhoferinnen belegten abgeschlagen den letzten Platz. „Man hat gesehen, dass doch viel fehlt, um in der Bundesliga mitzuspielen. Aber wir wussten, dass es hart wird“, sagt Oelke. Für ihn und seine Spielerinnen gilt es weiterhin, die richtige Einstellung zu behalten und positiv zu denken. Die Saison in der höchsten deutschen Spielklasse muss als Belohnung für die vergangene Spielzeit gesehen werden, in der sensationell der Aufstieg klappte. Auf der Anlage des L&GC Berlin-Wannsee waren die Schleswig-Holsteinerinnen durchaus mit Spaß dabei, doch insgesamt muss Oelke feststellen: „Wir haben nicht unsere bestmögliche Leistung abgerufen.“ Mit Sophia Ackerhans hatte Oelke eine Stammkraft nicht im Einzel aufgestellt, dafür kam Nicole Kunz zu ihrem Debüt. Lange Zeit lag sie weit vorne auf dem Leaderboard – brach dann aber ein. „Schade, sie war richtig gut dabei. Leider folgten zum Ende ein paar Fehler“, bilanziert Oelke. Jetzt folgt für beide Mannschaften eine längere Pause. „In der gilt es für uns, an den Schwächen im Einzel zu arbeiten. Besonders im langen Spiel“, sagt Oelke.

Am 28. Juni geht es mit einem gemeinsamen Spieltag der Damen und Herren auf der Anlage des GC Hubbelrath weiter.

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