Gasspürer suchen nach Lecks im Leitungssystem

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10. Juni 2018, 15:04 Uhr

Sind im Kreis Rendsburg-Eckernförde die Gasleitungen dicht? Das prüfen in den kommenden Wochen Fachleute der Schleswig-Holstein Netz AG. Die „Gasspürer“ sind in 37 Gemeinden unterwegs und untersuchen rund 730 Kilometer der unterirdisch verlegten Erdgasleitungen im Kreisgebiet. „Gasspüren ist kein Ausbildungsberuf. Eine technische Ausbildung im Gasfach und jahrelange Erfahrung sowie das Ablegen einer Prüfung qualifizieren die Kollegen für die sensible Tätigkeit des Gasspürens“, sagt Matthias Nickels, Leiter des zuständigen Netzcenters in Fockbek. Mit einer am Stab vor sich hergeführten Messsonde, die über einen Schlauch mit dem Gasspürgerät auf dem Rücken verbunden ist, sowie einem Tablet-Computer ausgerüstet, macht sich der Gasspürer zu Fuß auf den Weg durch Straßen und Vorgärten der Gemeinden. Das Gerät saugt die Luft über dem Boden ab und kann bereits kleinste Mengen Gas in der Luft erkennen. Die Gasspürer sind ab sofort in folgenden Gemeinden unterwegs: Alt Duvenstedt, Dänischenhagen, Groß Wittensee, Haby, Holtsee, Holzbunge, Klein Wittensee, Lindau, Neu Duvenstedt, Sehestedt und Strande.



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