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Gartenstraßen-Investor steigt aus und grünes Licht für CIMA-Ergänzung

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Bahnhof ist als einziger von vier potentiellen Kino-Standort übrig geblieben. Nachdem der Schulweg von vornherein gestrichen wurde und sich die CDU-Fraktion vergangene Woche schweren Herzens von der Willers-Jessen-Schule verabschiedet hat, hat am Dienstag der Investor für das Kinoprojekt Gartenstraße das Handtuch geworfen. Das gab Bürgermeister Jörg Sibbel am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzwesen bekannt. „Die Aufgabe hat nichts mit dem Meinungsbild in den städtischen Gremien zu tun“, versicherte er.

Sibbel hat zu Beginn der Sitzung einen Dringlichkeitsantrag zu Beauftragung einer ergänzenden Standortuntersuchung Bahnhof für das Einzelhandelsgutachten durch die CIMA eingebracht, nachdem sich tags zuvor der Bauausschuss einstimmig für diesen Kino-Standort ausgesprochen hatte. Da das Projekt neben einem Kino mit fünf Sälen und 770 Plätzen unter anderem auch ein Textilunternehmen – von H&M ist die Rede – und einen Verbrauchermarkt sowie weitere Betriebe mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 2000 Quadratmeter beinhaltet, müsse auch das Einzelhandelsgutachten fortgeschrieben werden. Gleichwohl gehe er davon aus, dass das zusätzliche Angebot mit dem Einzelhandel in der Innenstadt verträglich sei, sagte Sibbel, da der Bahnhof im Gutachten aus dem Jahr 2008 ohnehin als Potentialfläche für Gewerbeflächen eingestuft worden sei. Im Vorwege der planerischen Arbeiten (B- und F-Planänderung, Architektenwettbewerb) sei im Rahmen einer Bedarfsanalyse in Abstimmung mit Investoren und Projektentwicklern „eine sinnvolle Ergänzung zum vorhandenen Einzelhandelsangebot in der Innenstadt zu ermitteln“. Die 10 000 Euro für die Ergänzung des Gutachtens stünden im Haushalt zur Verfügung. Die Mitglieder des Finanzausschusses folgten dieser Empfehlung einstimmig.

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erstellt am 05.Sep.2013 | 05:36 Uhr

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