Musiculum Mobil in Groß Wittensee : Ganz neue Töne und Rhythmen

Ordentlich Krach machten die Schüler mit Musikpädagoge Reinhard Conen und Heidi Beyer von der Sparkasse.
Ordentlich Krach machten die Schüler mit Musikpädagoge Reinhard Conen und Heidi Beyer von der Sparkasse.

Das Musiculum-Mobil aus Kiel besucht den Kindergarten Groß Wittensee / Kostenloses Projekt für die Aktiv Region

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02. Februar 2018, 06:57 Uhr

Groß Wittensee | Ein großer bunter Transporter parkte gestern in Groß Wittensee. Das Musiculum-Mobil aus Kiel machte Station im Kindergarten. Musikpädagoge Reinhard Conen hatte etliche Instrumente dabei, die er den Vorschulkindern näher bringen wollte. Dass die Groß Wittenseer Kinder schon ein Gespür für Rhythmus und Taktgefühl haben und sehr musikalisch sind, das bemerkte Conen gleich zu Beginn.

Das Projekt Musiculum-Mobil wurde von der Lern- und Experimentierwerkstatt Musiculum in Kiel entwickelt. Vollbeladen mit Musikinstrumenten besucht das Musiculum-Mobil Kindertagesstätten in ganz Schleswig-Holstein und macht Instrumente und Akustik mit allen Sinnen erlebbar. „Ziel ist es, das Interesse der Kinder an Musik zu wecken sowie ihre Neugier, Kreativität und Phantasie anzuregen“, sagt Conen. In den Aktiv Regionen Holsteinische Schweiz, Mittelholstein, Eider- und Kanalregion Rendsburg und Eckernförder Bucht sind die Einsätze für Kindertagesstätten kostenlos.

Die Sparkassen sind Partner des Projektes und haben bereits die Anschaffung des Transporters ermöglichst. „Es ist wichtig , dass möglichst viele Kinder von diesem vorbildlichen Projekt profitieren“, sagte gestern Heidi Beyer von der Förde Sparkasse.

Doch bevor es an die Instrumente ging, weckte Reinhard Conen mit einer musikalischen Klang- und Bewegungsgeschichte die Neugierde der Kinder. Die Kinder lernten die Vorfahren der modernen Streich-, Blas- und Schlaginstrumente kennen, „die Oma der Geige“ und den „Opa der Gitarre“. Mit einem mit einer Saite bespannter Bogen und simplen Klangschalen fing es an, daraus entwickelten sich die moderneren Instrumente.

Das Ausprobieren der Instrumente steht ebenso im Fokus wie die Vermittlung von Wissen: Wie heißen die Instrumente? Wie entstehen Klänge? Die Wahrnehmung der Kinder wird geschult, insbesondere das Hören. „Wir vermitteln Musik in all ihren Facetten“, betont Conen.

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