Fussball-Kreisklasse A : Galgenhumor in Felm

Wittensees Trainer Peter Thede (re.) möchte gerne wieder jubeln, wie hier mit seinem Schützling Florian Schäfe.
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Wittensees Trainer Peter Thede (re.) möchte gerne wieder jubeln, wie hier mit seinem Schützling Florian Schäfe.

Der Tabellenführer Wittenseer SV will vor seiner Auswärtspartie in Brekendorf will nichts von einer Krise wissen. „Man sollte nicht so schnell vergessen, wo wir letzte Saison gestanden haben“, sagt WSV-Trainer Peter Thede.

shz.de von
15. November 2013, 06:00 Uhr

In der Fußball-Kreisklasse A steht an diesem Wochenende der erste Rückrundenspieltag auf dem Programm. Der Wittenseer SV gastiert beim Brekendorfer TSV und will mit einem Sieg seinen Platz an der Sonne verteidigen. Ebenfalls auswärts gefordert ist der schärfste Verfolger. Die SG BSV/EMTV reist zum SV Felm und hätte gegen eine Wiederholung des Hinspielergebnisses (6:3) sicher nichts einzuwenden. Der Tabellendritte SV Fleckeby hat gegen den FC Fockbek die leichteste Aufgabe der großen Drei zu erfüllen.


Brekendorfer TSV – Wittenseer SV       So., 14 Uhr

Beim Spitzenreiter ist man trotz zweier Niederlagen in Folge weit davon entfernt, von einer Krise zu sprechen. „Man sollte nicht so schnell vergessen, wo wir letzte Saison gestanden haben. Zudem muss man auch die Umstände berücksichtigen, die zu den Niederlagen geführt haben“, so WSV-Coach Peter Thede, der gegen den TSV wieder mehr personelle Alternativen hat. „Unsere jungen Spieler haben kontinuierlich gespielt und waren zuletzt am Limit. Da kam uns, auch aufgrund der langen Verletztenliste, das spielfreie Wochenende sehr gelegen“, hofft Thede darauf, dass seine Elf gegen die kampfstarken Brekendorfer den Schalter wieder umlegen wird.


SV Felm – SG BSV/EMTV         So., 14 Uhr

Felms Trainer Kay Mielenz ist momentan nicht zu beneiden. Sein personell arg gebeuteltes Team verlor die letzten drei Spiele und kassierte dabei 15 Gegentreffer. Und jetzt kommt ausgerechnet die zweitstärkste Offensive der Liga. „Ich weiß nicht, wie ich den Laden dicht kriegen soll. Beton anrühren nützt nichts, das Haus würde in Felm nie fertig werden“, nimmt es Mielenz, der zumindest wieder auf seinen etatmäßigen Innenverteidiger Hendrik Marquardt zurückgreifen kann, mit Galgenhumor. Beim kommenden Gegner hat er keine Schwachpunkte ausgemacht. „Spielerisch stark, und wenn es drauf ankommt, können sie auch kämpfen“, hält Mielenz die SG in jedem Fall für aufstiegsreif.


SV Fleckeby – FC Fockbek          So., 14 Uhr

Francois Cassini würde die Favoritenrolle gerne an den Tabellenletzten abgeben, doch wirklich ernst nehmen würde ihn dann wohl niemand. „Wir haben die für uns großen Spiele gegen den WSV, IF und die SG BSV/EMTV allesamt gewonnen. Da können wir uns nicht hinstellen und sagen, dass wir gegen den FC mit einem Remis zufrieden wären“, erwartet Cassini von seiner Elf wie zuletzt attraktiven Fußball. Ein Torfestival fordert er dagegen nicht. „Ein knappes 1:0 mit einem erneut disziplinierten Auftreten würde mich schon zufrieden stellen“, stellt Cassini, der trotz der guten Ausgangsposition nach wie vor nicht vom Aufstieg reden mag, klar.

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