Auszeichnung für Neudorf-Bornsteinerin : Gärtnerinnen mit Bestnote

Als Gesamtbeste im Gartenbau wurden Anna Laufer (l.) aus Kiel und Annika Klein aus Neudorf-Bornstein ausgezeichnet.
Als Gesamtbeste im Gartenbau wurden Anna Laufer (l.) aus Kiel und Annika Klein aus Neudorf-Bornstein ausgezeichnet.

Annika Klein aus Neudorf-Bornstein ist gemeinsam mit Anna Laufer (Kiel) die beste Auszubildende im Gartenbau

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09. September 2018, 14:22 Uhr

Neudorf-Bornstein | 163 gärtnerische Nachwuchskräfte, unter ihnen 133 Gärtner sowie 30 Werker im Gartenbau, haben 2018 ihre Berufsausbildung erfolgreich beendet. Eine Top-Note gab es dabei für Annika Klein aus Neudorf-Bornstein. Sie zählt neben Anna Laufer aus Kiel zu den Besten im Land.

 In feierlichem Rahmen wurden sie in Neumünster in der Stadthalle von der Landwirtschaftskammer und dem gärtnerischen Berufsstand freigesprochen.  Die Freigesprochenen kommen aus den sechs Fachrichtungen: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Staudengärtnerei  und  Zierpflanzenbau.

Die beiden Besten aller Fachrichtungen sind weiblich und haben in Kiel gelernt. Jan-Peter Beese, Vorstandsmitglied der Thea-Tietgen- und Bruno-Tietgen-Stiftung ehrte die besten Auszubildenden des gesamten Gartenbaujahrgangs Annika Klein und Anna Laufer vom Botanischen Garten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit jeweils einem Weiterbildungsgutschein in Höhe von 500  Euro. Sie haben im selben Ausbildungsbetrieb gelernt und identische Abschlussnoten erreicht: Annika Klein aus Neudorf-Bornstein hat nach ihrem Biologiestudium mit Bachelor-Abschluss einen praktischen Beruf erlernen wollen. Nun wird sie vorerst im Ausbildungsbetrieb weiterhin tätig sein und strebt für die Zukunft eine Fortbildung zur Gärtnermeisterin an. Anna Laufer aus Kiel hat nach jahrelanger Tätigkeit als Schwesternhelferin und Segeltrainerin eine Umschulung zur Gärtnerin absolviert. Aus ihrem Interesse am Gärtnern erwuchs der Berufswunsch, den sie sich jetzt erfüllte. Auch sie wird vorerst als Gärtnerin bei der Firma Reese in Kleinvollstedt arbeiten und vielleicht später ebenfalls die Fortbildung zur Gärtnermeisterin anstreben.

Der Präsident der Landwirtschaftskammer, Claus Heller, betonte im Rahmen der Veranstaltung den großen Einsatz der Branche in der Ausbildung und bei der Werbung von Fachkräften. Die Absolventen rief er auf, auch nach der Ausbildung Weiterbildungsangebote zu nutzen. „Denn die Nachfrage am Arbeitsmarkt nach gut ausgebildeten Gärtnerinnen und Gärtnern ist stark. Sie werden gebraucht.“

In Schleswig-Holstein gibt es rund 2000 Gartenbaubetriebe mit etwa 12000 Arbeitskräften. Der Produktions- und Dienstleistungsgartenbau stellt mit rund 820 Millionen Euro Jahresumsatz einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar.  Zurzeit werden über 600 Jugendliche zum Gärtner und zum Werker im Gartenbau ausgebildet.

 www.lksh.de

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