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Komposttag : Gärtnergold: Kompost und Pflanzerde gefragt wie nie

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Reißenden Absatz fand am Sonnabend der Kompost auf dem AWR-Recyclinghof im Goldammerweg . Viele Hobbygärtner schaufelten sich die Körbe und Wannen voll.

Eckernförde | Schon traditionell ist der Tag des Komposts bei der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde ein Magnet für viele Gartenbesitzer, gibt es doch an den beiden Standorten Borgstedt und Eckernförde Kompost in Haushaltsmenge gratis. Am Wochenende war es in diesem Jahr wieder soweit – diesmal gab es nicht nur Kompost, sondern auch fertige Gartenerde zum Sonderpreis. „In Eckernförde bieten wir Pflanzerde zum ersten Mal an“, sagte Christine Schulte, AWR-Verantwortlicher vor Ort im Goldammerweg.

Schon seit Jahren gibt es für Verbraucher kostengünstig Kompost. Dieser wird auf der Anlage aus angeliefertem Grünabfällen selbst erzeugt. Geplant ist auch die eigene Herstellung von Pflanzerde vor Ort: „Daran arbeiten wir aber noch“, gesteht Schulte und erklärt den Unterschied zu Kompost. Bei beiden Materialien besteht der Vorteil der Keimfreiheit, aufgrund des hohen Nähr- und Stickstoffgehalts kann Kompost allerdings nur im üblichen Mischungsverhältnis von 1:4 mit weiterer Erde genutzt werden. Kommen einige Kunden mit Wannen und Eimern auf der Ladefläche des Autos, bringen andere ihr Frühjahrsschnittgut mit Anhänger auf den Platz, um anschließend diesen vom Kipplader mit Pflanzerde oder Kompost füllen zu lassen. „Bei dem Preis muss man zuschlagen“, sagte Wilhelm Walcher aus Hemmelmark, auch wenn er die Anhängerladung für das geplante Hochbeet nicht komplett braucht. Gleich zu Beginn um 9 Uhr ware die Schlange der Wartenden erheblich, im Laufe des Vormittags gingen gut 100 Anhängerladungen des Gärtnergoldes weg. Zahlt man regulär für den Kubikmeter Pflanzerde 35 Euro, lag der Aktionspreis für die gleiche Menge an diesem Tag 10 Euro darunter. Auch die Anhängerladung für 6 Euro mit Kompost lohnte sich.

Die Gartenfreunde müssen nicht befürchten, dass nach dem Aufbringen des Komposts irgendwelches Unkraut oder Kartoffeln plötzlich im Garten wachsen. „Aufgrund der hohen Temperaturen von rund 50 Grad beim Bildungsprozess haben vorhandene Keime keine Chance“, betonte Schulte den wesentlichen Unterschied zum heimischen Komposthaufen. Auch Gabi Schwegert nahm sich zwei kostenlose Tüten voll Kompost mit, sie mischt diese mit Pflanzerde für ihren Balkon.

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