"Fukushima kann auch bei uns passieren"

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06. August 2011, 09:50 Uhr

Eckernförde | Jetzt ist er beschlossene Sache: der Atomausstieg. CDU, FDP, SPD und Grüne haben gemeinsam das Ende der Kernenergie eingeläutet. Nach den Plänen des Bundestages soll das letzte Atomkraftwerk 2022 vom Netz gehen. Was halten die Jugendlichen von diesen Plänen? Die EZ-Jugendredaktion hat nachgefragt.

Frederike Piayda (17) aus Gladbek: "Eigentlich ist der Atomausstieg eine gute Sache. Da aber im Ausland ringsum Deutschland noch so viele Kernkraftwerke in Betrieb sind, wird er nichts bringen: Wenn im Ausland ein Atommeiler explodiert, sind wir auch betroffen."

Florian Bons (19) aus Gladbek: "Die Idee an sich ist gut. Allerdings müsste man sich darauf einigen, dass alle Länder mitziehen. Wenn einige wenige nicht mitmachen, ergibt der Atomausstieg schon keinen Sinn. Alle werden ihre Atomkraftwerke aber nicht abschalten: In einigen Ländern würde dann zu wenig Energie produziert."

Finja Lohaus (12) aus Wuppertal: "Der Atomausstieg ist eine gute Entscheidung. Die Menschen sollten sich mehr über Alternativen Gedanken machen. Es gibt bessere Energiequellen, zum Beispiel Sonne und Wasser."

Franziska Behrens (14) aus Hannover: "Wenn die Kernkraftwerke abgeschaltet werden, besteht nicht mehr die Gefahr, dass die Umwelt bei Atomunfällen geschädigt wird. Nach dem Super-GAU in Fukushima habe ich Angst bekommen: So etwas kann bei uns auch passieren."

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