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Charity-regatta : Für Therapiehunde um die Wette segeln

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

16. Charity Regatta um die Blau-Gelbe-Kanne in der Strander Bucht. 2588 Euro für den Hospizverein Dänischer Wohld und die Sanften Pfoten.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2016 | 06:22 Uhr

Strande | Bereits zum 16. Mal richtete die Strander FDP am Wochenende ihre Charity-Regatta um die Blau-Gelbe Kanne in der Strander Bucht aus. Von 2001 bis 2012 waren die Wettfahrten den meist von älteren Semestern gesegelten Folkebooten vorbehalten, 2013 kamen mit den 29er Jollen auch die jungen Segler zum Zuge, bevor 2014 auch Boote der Klasse J/80 teilnahmen. In diesem Jahr waren ausschließlich die Bootsklassen J/80 und J/70 vertreten, die 29er Jollen fehlten. Das lag daran, dass sich die Gruppe, die in den vergangenen Jahren teilgenommen hatte, aufgelöst hat, wie Annette Marberth-Kubicki, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Strande, bedauerte. „Es ist aber wohl eine neue Gruppe im Aufbau, die wir dann gerne wieder zu unserer Regatta begrüßen würden“, erklärte sie.

Also lieferten sich die 14 teilnehmenden J/80- und J/70-Teams am Sonnabend – überwiegend bei Sonnenschein und um die vier Windstärken aus Südwest – die ersten drei der insgesamt fünf Regatten des Wochenendes. Neben den Wettfahrten und dem seglerischen Können der Teilnehmer zeigte eines der beeindruckendsten Bilder, wie die Boote nach dem teils dichten Gedränge an den Wendemarken den Gennaker setzten und auf Gegenkurs gingen. Der Anblick der großen, bauchigen Segel, ähnlich einem Spinnaker, fasziniert jedes Mal aufs Neue. Nach den letzten beiden Regatten am Sonntag wurde dann bei der Siegerehrung am Nachmittag der Gewinner bekanntgegeben. Siegerboot wurde die GER 614 mit den Seglern Martin Menzer, Frank Lichte, Mika Rolf und Niels Bettemann.

Was Tradition bei der Regatta um die Blau-Gelbe Kanne ist, durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen: der „Blau-Gelbe Abend“, der in diesem Jahr im Strander Clubhaus des Kieler Yacht-Clubs (KYC) gefeiert wurde und bei dem alle gemeinsam mit Sponsoren und Gästen zusammenkamen. Neben Matjes und Roastbeef gab es als eines der Highlights auch wieder einen Film der Regatten des Sonnabends zu sehen, den, wie in den Jahren zuvor, Jan Block tagsüber aufgenommen hatte – sowohl vom Schlauchboot aus als auch an Bord der „Liberty“ von Wolfgang Kubicki, der die Wettfahrten begleitete. Und da es sich um eine „Charity-Regatta“ handelt, kamen Startgelder sowie zusätzlich gesammelte Spenden wieder einem gemeinnützigen Zweck zugute. In diesem Jahr gehen die Gelder an das Projekt „Sanfte Pfoten“ des Hospizvereins Dänischer Wohld. Das Projekt bildet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Assistenzhunde Vierbeiner zu hospizlichen Besuchshunden aus, mit denen alte und kranke Menschen, egal ob ambulant oder stationär, besucht werden. Das dient der Abwechslung, erzielt aber auch eine therapeutische Wirkung. Die Ausbildung dieser Therapiehunde wird über Spenden finanziert. Bei der diesjährigen Regatta konnte der Rekord geknackt und 2588 Euro übergeben werden, teilte Marberth-Kubicki mit.

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