zur Navigation springen

Kindersache : Für mehr und saubere Spielplätze

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das gemeinsames Fest „Kindersache“ der Kindertagessätten auf dem Rathausmarkt lockte viele Teilnehmer an. Dabei konnten Eltern und Kinder auch ihre Wünsche für eine kinderfreundlichere Stadt aufschreiben. Auf Platz 1: Mehr und sauberere Spielplätze.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Es war ein Nachmittag zum Fröhlichsein: Auf dem Rathausmarkt haben gestern die acht Kindertagesstätten Eckernfördes zum vierten Mal ihr gemeinsames Fest „Kindersache“ gefeiert. Alle zwei Jahre laden die städtischen und freien Träger dazu ein – außerdem gehört das Lokale Bündnis für Familie dazu.

„Es ist eine gute Gelegenheit für die Kindergärten, sich zu präsentieren, und für Eltern, sich zu erkundigen“, sagte Ellen Scharf, Leiterin des Kindergartens Brennofenweg. Im Mittelpunkt stand diesmal das gemeinsame Spiel. Und so sprangen die Kinder mit ihren Eltern beim Seilhüpfen um die Wette oder ließen sich beim Spiegelzeichnen gute Tipps geben. Dosenwerfen, Hinkepott und Gummitwist – besonders die Klassiker waren begehrt.

Wieder waren Eltern und Kinder dazu aufgerufen, ihre Vorschläge aufzuschreiben, wie man Eckernförde kinderfreundlicher gestalten kann. Während vor zwei Jahren eindeutig der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum im Vordergrund stand, trat diesmal ein anderer nach vorn: der nach mehr und besser gepflegten Spielplätzen. Unter anderem wurde ein zentraler Spielplaz im Kurpark angeregt.

Die Wünsche und Kritik werden in den kommenden Tagen von Simone Staack-Simon vom Lokalen Bündnis für Familie ausgewertet. Eine kurze Übersicht ergab jedoch eine Mixtur aus Anregungen: Mehrfach gewünscht wurde ein Indoor-Spielplatz oder eine andere Möglichkeit zum Spielen bei schlechtem Wetter, mehr Spielgeräte am Strand und eine Streichelwiese, um schon früh den Kontakt zu Tieren herzustellen. Ebenfalls wurde die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit in der verkehrsberuhigten Zone in der Innenstadt sowie eine bessere Busverbindung ins Domsland eingefordert, geringere Kita-Beiträge und mehr Familienangebote gefordert, nicht zu vergessen bessere Betreuungsangebote für Berufstätige.

Dass das Thema „Günstiger Wohnraum“ nicht mehr so einen großen Platz einnimmt, kann mit dem neuen Wohngebiet Schiefkoppel zusammenhängen, in dem 190 Wohneinheiten auf 28 Hektar Baugebiet entstanden sind. Und es stenden noch weitere 35 Hektar in direkter Nachbarschaft in Richtung Domsland bereit, die schon 2008 als Bauland ausgewiesen worden sind.

Allerdings war das Thema nur von seiner Spitzenposition und nicht ganz verdrängt, wie der Beitrag einer Mutter beweist: „Gerade in den letzten zwei Jahren sind Preise für Eigenheime schier explodiert und lassen für die Zukunft von Eckernförde nur befürchten, dss gerade die junge Generation der Stadt den Rücken kehren muss. Das kann und darf nicht im Interesse der Stadt, des Bürgermeisters und der Ratsversammlung sein!!“

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen