zur Navigation springen

Sagenumwoben : Für einen Abend in einer anderen Welt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Besondere Gedenkveranstaltung zum 231. Todestag des Grafen von St. Germain im „Samain“

Loose | Fackeln leuchteten am Freitag vor dem Tagungshaus „Samain“ den Weg zur Gedenkfeier für den sagenumwobenen Grafen St. Germain. Die Veranstalter des Abends: Logotherapeut und psychosozialer Lebensberater Jörg-Peter Blasius, sein langjähriger Bekannter Helmut Herzog, Stehgeiger und Solo-Unterhalter, sowie Sylvia Harbeck, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie alle haben seit Jahren „einen innigen und herzlichen Bezug zum Grafen St. Germain und seiner transformierenden Herzensarbeit“. Am Freitag brachte das Team seinen Gästen die tiefe Inspiration durch die schillernde Persönlichkeit, die an diesem Tag vor genau 231 Jahren in Eckernförde verstarb, näher und ließ ihn „wieder auferstehen“.

Auf der Leinwand im Veranstaltungsraum des „Samain“ loderte ein Feuer. Rechts und links daneben waren zwei Tische aufgestellt, weiße Samtdecken mit großen Kerzen darauf ließen den Eindruck eines Altars entstehen. Es roch nach ätherischen Ölen, auch im Rest des Raumes mit den roten Wänden, den Stützbalken aus Holz und dem Fischgrätenparkett waren Kerzen und Teelichte angezündet. Der kleine Raum war gut gefüllt, die Stimmung feierlich. „Danke an alle Mitwirkenden, dass der Abend trotz der vielen Schwierigkeiten stattfinden kann“, begann Jörg-Peter Blasius, ganz in weiß gekleidet, seine Begrüßung. Die Suche nach einer passenden Räumlichkeit habe sich äußerst schwierig gestaltet. Viele hätten Angst bekommen, „sich zu verbrennen“, erklärte er.

„Der Abend soll eine Reise werden. Wir wollen uns wegtragen lassen in eine andere Welt“, sprach Blasius sein Publikum an. Sie alle seien verbunden mit dem Meister, der hier gewirkt habe. Um diese Verbindung einzugehen, seien einige der Gäste 600 Kilometer gefahren. „Sie wissen von Herzen, hier zieht es mich hin“, war er sich sicher, bedankte sich dafür und wünschte seinem Publikum viel Spaß. Sylvia Harbeck trat nach vorn ans Mikrofon, schloss ihre Hände wie zum Gebet und begann, Heilungslieder aus der Zeit Atlantis‘ vorzutragen. Das Publikum schloss die Augen und lauschte ihrer klaren Stimme. Danach führte Blasius seine Moderation fort. „Im Samain öffnen wir heute die Tore in die Anderswelt“, kündigte er an, schloss die Augen, hielt einen Moment inne und lies den Grafen dann unmittelbar durch sich sprechen: „Ich habe aus der geistigen Welt dazu beigetragen, dass dieser Abend hier geschehen konnte. Ich möchte für euch und mit euch da sein. Ich bin ein Mensch, der zwischen den Welten wandern kann. Es wird Zeit, dass sich die Erde verändern wird.“ Der Alchemist und spätere Freund des Landgrafen von Hessen St. Germain habe den Raum im „Samain“ von der geistigen Welt aus energetisch vorbereitet, Jörg-Peter Blasius auf erdische Weise. „Die Dinge, die in Eckernförde in nächster Zeit geschehen werden, werden die Welt bewegen“, erfuhr das Publikum.

Es gab keinen Applaus, die Gäste lauschten dem Geschehen still und in sich gekehrt. „Gemeinsam können wir eine neue Welt schaffen – eine Welt, wie es Atlantis war“, lautete die zentrale Botschaft des Abends. „Auch in Atlantis gab es Alltagsanforderungen, die bewältigt werden mussten“, zog Sylvia Harbeck Parallelen zwischen Lebzeiten des Grafen und den heutigen. Schon damals habe Musik nicht nur zu Heilung, sondern auch zu Entwicklung und der Verkündung von Botschaften beigetragen. „Wenn ihr es zulasst, klingt sie in euch weiter“, leitete sie zum Geigenspiel von Helmut Herzog über.

Blasius verkündete, der Graf würde gern näher mit den Menschen in Kontakt treten. Dafür legten alle im Publikum die Hand aufs Herz und schlossen die Augen. Die Energie, die sie spüren würden, sollten sie mit nach Hause nehmen – und das taten sie.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen