Dorfwoche Rieseby : Fünfte Jahreszeit hat Rieseby im Griff

Hartmut Schmidt übernahm als Sprecher des Dorfwochenausschusses die Begrüßung der über 100 Besucher zur Auftaktveranstaltung der 45. Riesebyer Dorfwochen in der Schule.
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Hartmut Schmidt übernahm als Sprecher des Dorfwochenausschusses die Begrüßung der über 100 Besucher zur Auftaktveranstaltung der 45. Riesebyer Dorfwochen in der Schule.

45. Riesebyer Dorfwoche mit Musiktheater in der Schule gestartet / Heute starten der Rieseby Lauf und abends die lange Zeltnacht

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01. Juli 2017, 06:56 Uhr

Rieseby | Mit einer gefeierten Musiktheateraufführung ist am Donnerstagabend die 45. Riesebyer Dorfwoche gestartet. „Was wäre die Dorfwoche ohne Schultheater“, begrüßte Hartmut Schmidt als Sprecher des Dorfwochenausschusses die über 100 Besucher in der Schule. Unter ihnen zahlreiche politische Vertreter benachbarter Gemeinden und Ämter.

Vor allem aber waren Schmidt und Bürgermeister Jens Kolls höchst erfreut, dass auch wieder eine starke Besuchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr aus der Partnergemeinde Süderholz mit Bürgermeister Alexander Benkert angereist war. Schmidt dankte den vielen Helfern der Dorfwoche und den Vereinen und Verbänden, dass es wieder gelungen sei, ein so buntes Fest für Klein und Groß auf die Beine zu stellen. Mit einem besonderen Dank wurde Schulleiter Ulrich Barkholz bedacht. Für ihn war es die letzte Musicalvorführung zum Auftakt der Dorfwoche. Er wird im Januar in Ruhestand verabschiedet.

Schmidts größter Wunsch für die Festtage war, dass es trockener wird. Dieser Wunsch ging zumindest gestern nicht in Erfüllung. Das Kinderfest auf dem Schulhof wurde wegen des Regens abgesagt, wie Schmidt informierte.

Benkert berichtete davon, dass die gegenseitigen Besuche und vielen persönlichen Kontakte nach Rieseby immer spannend und „gegenseitig befruchtend“ seien. Im Vorjahr erneuerten die beiden Gemeinden im 25. Jahr die Partnerschaft. „Für Rieseby beginnt nun die fünfte Jahreszeit“, sagte Bürgermeister Kolls und gab den Startschuss für die Festtage.

Dann gehörte die Bühne den Schülern der Chor- und Musik AG. Unter der Leitung von Ulrich Barkholz und Andrea Hethey präsentieren die Schüler eine rockige Reise durch die Galaxie. Im Stück „Leben im All“ von Gerhard Meyer wechseln Solosingstimmen, Choreinlagen, Sprechrollen und Instrumentalstücke ab. Seit dem Schuljahresstart übten die Schüler ihre Rollen und Stimmen in ihrer Freizeit. „Ich bin sehr zufrieden und stolz“, sagte Barkholz nach der fast einstündigen Vorführung. In seiner langen Laufbahn als Musiklehrer war das eine der schönsten Probenzeiten mit einer AG. Dabei lobte er alle, vom Chor, über die Musiker bis hin zu den Techniker, und vor allem die Solostimmen, die jeweils in Doppelbesetzung, die umfangreichen Texte präsentierten. Seitdem es im Fernsehen Musikcasting-Shows gibt, seitdem würden sich auch wieder mehr Kinder trauen, zu singen, auch allein, stellt Barkholz erfreut fest.

Im Mittelpunkt des Stücks stand das Schwarze Loch, das nichts lieber als Schnuppen und Sterne verschlingt. Und so haben alle Respekt vor ihm. Als Opa Galaxos, ein Stern, stirbt und allen Planeten, Sternen und Schnuppen im All etwas hinterlässt, außer dem Schwarzen Loch. Es kommt zur Einigung, denn an sich möchte das Schwarze Loch auch nur ein heller Stern sein, der Freunde hat. Mit tollem Ton, toller Musik und viel Spielfreude entließen die Schüler die Gäste in die traditionsreiche Dorfwoche.

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