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Der Wahlkampf beginnt : Fünf Parteien für Jörg Sibbel

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bürgermeister Jörg Sibbel genießt für die Wahl des Bürgermeisters am 25. Mai eine breite Unterstützung durch die Politik. Seinen Wahlkampf will er hauptsächlich an den kommenden vier Sonnabendn in der Kieler Straße führen.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 05:52 Uhr

Drei Wochen noch, dann können am 25. Mai alle Eckernförder ab 16 Jahren ihren Bürgermeister für die kommenden acht Jahre wählen. In diesem Jahr ist die Wahl aber anders als sonst: Zum einen findet am selben Tag die Europawahl statt, zum anderen gibt es mit dem Amtsinhaber Jörg Sibbel (49) nur einen Bewerber und keine Gegenkandidaten. Das erklärt die Ruhe: keine Autofähnchen, keine Plakatschlacht, keine öffentlichen Werbeaktionen – nichts.

„Für die Bürger wäre es sicher interessanter gewesen, wenn es noch mehr Bewerber gegeben hätte“, sagt Jörg Sibbel. Aber auch, wenn die Situation ohne Konkurrenz für ihn komfortabel ist, möchte er, dass möglichst viele Menschen zur Wahl gehen. „Für mich ist es wichtig, eine Rückmeldung zu bekommen, wie meine Arbeit von der Bevölkerung bewertet wird und ob ich auf die Unterstützung der Bürger in den nächsten acht Jahren zählen kann.“ Nicht zuletzt könnte er sogar abgewählt werden, denn die Bürger können mit „Ja“ für und mit „Nein“ gegen den Kandidaten stimmen.

Heute beginnt der Wahlkampf Jörg Sibbels. Wie an den nächsten drei Sonnabenden auch, präsentiert er sich an den Infoständen von CDU, SPD und Grünen, die in der Kieler Straße um Stimmen für die Europawahl werben, und beantwortet die Fragen der Eckernförder. Der Bürgermeister ist bei allen drei Parteien willkommen, denn ihre Ortsverbände unterstützen seine Kandidatur. Und noch mehr: Auch FDP und SSW sind sich einig, dass sie weitere acht Jahre mit dem Amtsinhaber zusammenarbeiten wollen. Das sind fünf von insgesamt sieben in der Ratsversammlung vertretenen Parteien. Für sie gibt es keinen Zweifel, betonen sie doch die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, die jedoch keinen Kuschelkurs bedeute. Auch harte Arbeit und ausgetragene Konflikte steckten dahinter.

Die fünf Parteien werden am Sonnabend, 17. Mai, mit Jörg Sibbel zusammen einen gemeinsamen Info-Stand in der Kieler Straße beziehen. Auf außergewöhnliche Werbeaktionen verzichtet Jörg Sibbel in diesem Jahr. Stattdessen setzt er auf Wahlplakate, Infozettel mit den wichtigsten Daten und die Homepage www.joerg-sibbel.de. Und er steht Einladungen offen gegenüber: Grüne und SPD hatten ihn schon auf dem Podium, und beim Altstadtverein erläuterte er seine Vorstellungen von der Zukunft der Stadt. „Außerdem bin ich immer für die Bürger ansprechbar“, so Jörg Sibbel.

„Seit über sieben Jahren bin ich Bürgermeister von Eckernförde und übe dieses Amt mit Freude aus“, sagt er. Die Stadt habe sich positiv entwickelt, was nur aufgrund der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure möglich gewesen sei. Sechs Themenbereiche, für die er sich in Zukunft besonders einsetzen möchte, führt er an: bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Kinderbetreuung, vielfältige Schullandschaft, lebendige Innenstadt, sichere Arbeitsplätze und solide Finanzen. „In den Bereichen bezahlbarer Wohnraum und sichere Arbeitsplätze müssen wir besser werden“, sagt Jörg Sibbel. „In den anderen sind wir zwar gut, müssen aber aufpassen, dass es auch so bleibt.“

 

 

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