Fünf Mal besonderer Einsatz für die Mitmenschen

Astrid Witt
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Astrid Witt

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26. Oktober 2013, 06:57 Uhr

Kandidat 1: Rosi Moltzen und Jürgensen haben vor 15 Jahren den „Flohmarkt für gute Zwecke“ in Eckernförde gegründet. Siebenmal im Jahr organisieren sie seither ehrenamtlich den Kultmarkt, der Verkäufer und Kunden aus dem ganzen Land anlockt. Die Standmiete kommt jedesmal wohltätigen Zwecken in Eckernförde und der Region zugute: In den vergangenen 15 Jahren waren das knapp 60 000 Euro für Vereine und Einzelpersonen.

Kandidat 2: Dietmar Ruhfushat im Sommer mit dem Fahrrad 1750 Kilometer von Flensburg bis Füßen zurückgelegt. Auf seiner Tour hat er ununterbrochen für die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung geworben und Spenden gesammelt. Anlass ist die Erkrankung seines Bruders, der als Kind durch die wenig bekannte Krebsart auf einem Auge erblindete. Knapp 43 000 Euro an Spenden sind zusammengekommen. Und die Mission ist noch nicht zu Ende.

Kandidatin 3: Astrid Witt fand ihre Schulzeit langweilig. Deshalb hat die Lehrerin am Gymnasium Altenholz heute einen kritischen Blick auf den Unterricht und versucht beispiellos mit vielfältigen Aktionen die Potenziale ihrer Schützlinge zu wecken und ihnen Lust am Lernen zu vermitteln. So rief sie auch die Sozial-AG ins Leben, um Gymnasiasten und Bewohner des Meritus-Seniorenheims zusammenzuführen.

Kandidat 4: Ernst Settler gehört dem Vorstand der Kirchengemeinde und dem Förderverein in Kosel an. Ihm ist es mit seinen Mitstreitern gelungen, das vom Kirchenkreis schon aufgegebene marode Pastorat vor dem Abriss zu bewahren. Dank des unermüdliches Einsatzes für den Erhalt des Gebäudes, darunter zahlreicher Spendenaktionen, wird die neue Pastorin in Kosel schon bald das renovierte Pastorat beziehen können.

Kandidat 5: Rudolf von Spreckelsen ist fest in Schwansen verwurzelt. Jahrzehntelang war er Landwirt und Vorsitzender im Wasser- und Bodenverband Bornbek-Bienebek. Jetzt kümmert er sich um den Rückbau von Gewässern, damit dort wieder Meerforellen aus der Schlei aufsteigen und laichen können. Dafür konnte er EU-Mittel einwerben, Gemeinden und Grundeigentümer zur Unterstützung gewinnen.

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