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gesellschaftliches ereignis : Frühlingsball – hier tanzt der Wohld

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 500 Gäste amüieren sich beim traditionellen Fest des Gettorfer CDU-Ortsverbands in den Räumen des Autohauses Ohms. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band Tin Lizzy.

GETTORF Draußen sorgte eine steife Brise für Temperaturen um drei Grad – beim Frühlingsball der Gettorfer CDU ging es heiß her. Bereits zum siebten Mal hatte der Ortsverband in die Räume des Autohauses Ohms in der Eichkoppel eingeladen. Dessen Verkaufsräume hatten sich in einen perfekten Ballsaal verwandelt. „Gut zwei Tage haben wir gebraucht, um die Räume für unseren Ball herzurichten“, sagte CDU-Ortsverbandsvorsitzender Hans-Ulrich Frank. Rund 500 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die meisten kamen aus dem Dänischen Wohld, aber es waren auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Johann Wadephul, der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Günter, der Kreistagsabgeordnete Tim Albrecht sowie Amtsdirektor Matthias Meins und Amtsvorsteher Kurt Arndt zu Gast.

Erstmals wurde für die Anfahrt zum Ball, der wohl zu den Highlights im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde gezählt werden darf, in Kooperation mit dem Jaguar House Kuntz ein VIP-Shuttle-Service angeboten. Etwa 40 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich standesgemäß in edler Karosse zum Ball chauffieren zu lassen. Die fast winterlichen Temperaturen vor der Tür störten drinnen niemanden mehr. Im Gegenteil – sorgten sie doch auch für Erheiterung bei einigen Gästen, als sich beispielsweise eine Besucherin nahe der Garderobe ihrer fellgefütterten Stiefel entledigte und stattdessen die schwarzen Pumps anzog.

Nach der Begrüßung durch Hans-Ulrich Frank sowie den Grußworten von Daniel Günther und Johann Wadephul, der das Ereignis als „tolle Sache“ und „Superveranstaltung“ lobte, füllte sich die Tanzfläche. Für die gute musikalische Stimmung sorgte nicht zum ersten Mal die Gruppe Tin Lizzy, die wohl erfolgreichste Coverband Norddeutschlands. Das Repertoire umfasste alles – vom Oldie bis zu Titeln aus den aktuellen Charts. „Es ist von allem etwas dabei, wir spielen das, was die Leute hören wollen“, brachte es Sängerin Melanie Kirschke auf den Punkt. Auch Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) hatte es sich mit Ehefrau Irmi im „Ballsaal Ohms“ gemütlich gemacht. Die Frage, ob die Konkurrenz denn etwas vom Feiern verstehe, bejahte er, wies aber gleich darauf hin, dass man keine Konkurrenten habe, sondern lediglich Mitbewerber. „Wir haben in Gettorf unter allen Parteien ein gutes Verhältnis und kommen gut miteinander aus“, so der Bürgermeister, der betonte, dass man in der Gemeinde in der Regel zum Wohle der Bürger an einem Strang ziehe. Dass der Ball ein immer wieder gelungenes Fest ist, bestätigten auch die anderen Gäste. „Wir sind bereits zum zweiten Mal dabei. Letztes Mal war es eine Superveranstaltung“, sagte Karsten Tiede aus Gettorf, der mit Ehefrau Sonja an der Cocktailbar stand und überzeugt war, dass die diesjährige Veranstaltung in nichts nachstehen wird. Mit am Tisch das Gettorfer Ehepaar Annika und Alexander Rathje, die erstmals den Frühlingsball besuchten. Auch wenn der Abend noch früh war, amüsierten sie sich prächtig: „Uns gefällt es jetzt schon gut, das wird mit Sicherheit ein netter Abend“, so Alexander Rathje voller Überzeugung. Bis etwa ein Uhr in der Nacht wurde gefeiert und geschwoft, bevor die Gäste sich wieder in der kalten Nacht auf den Heimweg machten und eine der Besucherinnen die schwarzen Pumps wieder gegen fellgefütterte Stiefel eintauschte.

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