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keine Kooperation : Fritz-Reuter-Schule soll eigenständig bleiben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zwischen der Fritz-Reuter-Schule und der Grund- und Gemeinschaftsschule wird es nicht wie geplant eine Kooperation geben. Die Regionalschule soll zum kommenden Schuljahr zur Gemeinschaftsschule werden – und zwar eigenständig.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Eckernförde | Eine Kooperation der Fritz-Reuter-Schule mit der Grund- und Gemeinschaftsschule der Stadt Eckernförde – wie ursprünglich angedacht – ist erst einmal vom Tisch. Die Regionalschule soll zum kommenden Schuljahr zur Gemeinschaftsschule werden – und zwar eigenständig. Das bestätigte Schulrat André Berg auf Nachfrage der Eckernförder Zeitung. „Wir haben oft getagt, und dieser Entschluss schien uns rechtlich der klügste“, so André Berg. Rechtliche Bedenken gab es beispielsweise bei der Überlegung, ob man eine gemeinsame fünfte und sechste Klasse bilden könne. Auch wurde die Idee diskutiert, den Wahlpflichtunterricht in der siebten Klasse an nur einem Schulstandort abhalten könne, was wiederum organisatorische Probleme mit sich gezogen hätte. Nichtsdestotrotz: „Eine Kooperation muss sowieso kommen“, so der Schulrat. Die Schulen müssten sehen, in welchen Bereichen man dennoch zusammenarbeiten könne.

Die Idee einer Fusion fiel ebenfalls weg: In diesem Falle wäre die Fritz-Reuter-Schule als neuer Standort der Grund- und Gemeinschaftsschule geführt worden. Dann hätte es keine eigene Schulleitung mehr gegeben, und diese Aufgabe hätte von den bestehenden Ressourcen übernommen werden müssen. „Wir waren uns alle einig, dass das nicht leistbar ist“, sagt der kommissarische Leiter der Fritz-Reuter-Schule Simon Steinmetz.

Die Voraussetzung dafür, dass die Fritz-Reuter-Schule zur Gemeinschaftsschule wird, ist die Zweizügigkeit der Sekundarstufe. Das bedeutet, dass in diesem Jahr etwa 45 Schüler für die fünfte Klasse angemeldet werden müssen. „Diese Zahl haben wir in den vergangenen Jahren immer erreicht“, so Simon Steinmetz. Der Anmeldezeitraum reicht vom 24. Februar bis zum 5. März. Doch die endgültigen Zahlen stehen erst später fest: Erfahrungsgemäß hat die Peter-Ustinov-Schule mehr Anmeldungen als freie Plätze, weshalb jedes Jahr einige der dort gemeldeten Schüler auf andere Schulen verteilt werden müssen.

 

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