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Endlich !!! : Fritz-Reuter-Schule hat ihre neue Mensa

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Situation ist entschärft: Nachdem die Schüler zum Teil im Sechs-Schicht-Betrieb essen mussten, haben sie jetzt eine neue Mensa mit 336 Quadratmetern und 80 Plätzen. Gestern ist sie offiziell eingeweiht worden.

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2014 | 06:24 Uhr

„Boah, ist das toll hier“ und „Das ist ja wie an der Uni“ sind nur zwei Kommentare von Schülern, als sie zum ersten Mal die neue Mensa an der Borbyer Fritz-Reuter-Schule betraten. Gestern ist der Neubau offiziell eingeweiht worden. In Betrieb ist er schon seit einigen Tagen.

„Wir genießen diesen Raum“, sagte Simon Steinmetz, Leiter der Grund- und Regionalschule. „Richtig gut und schön“ sei er geworden. Und auch die Schüler brachten ihre Freude zum Ausdruck: „Wir danken allen, die sich für den Bau eingesetzt und in der Ratsversammlung die Entscheidung dazu getroffen haben“, sagte Schülervertreterin Natalie Sterenin.

Grund zur Freude gibt es genug, wie die Situation der vergangenen Jahre verdeutlicht: Mit der Einführung der offenen Ganztagsschule 2005 wurde die Möglichkeit geschaffen, ein Mittagessen in der Schule einzunehmen. 2006 folgte die Einrichtung eines Speisesaals mit 25 Sitzplätzen und Ausgabetresen. Rund 50 Kinder nutzten das Angebot. 2010 folgte die Anerkennung als gebundene Ganztagsschule ab Klasse 5, der Speisesaal reichte nicht mehr aus, ein Computerraum wurde umfunktioniert – 54 Schüler fanden jetzt insgesamt Platz. Doch das war nur eine Behelfslösung, haben an manchen Tagen doch 250 Schüler im Fünf- bis Sechs-Schichten-Betrieb ihr Mittagessen zu sich genommen. „Die Schüler mussten teilweise im Flur sitzen bei Lärm und knapp bemessener Zeit“, bestätigte Schulleiter Simon Steinmetz.

Die vom Architekturbüro Schmidt & Bremer entworfene Mensa bietet auf insgesamt 336 Quadratmetern einen 150 Quadratmeter großen Speisesaal mit 80 Plätzen, Lager- und Personalräumen sowie einen Ausgabetresen und Spülbereich. Bis zu 250 Mahlzeiten – zubereitet in der Mensa des Schulzentrums – können jetzt in einem Drei-Schicht-Betrieb ausgegeben werden. „Auch andere Möglichkeiten wurden geprüft“, so Bürgermeister Jörg Sibbel, „erwiesen sich aber als unwirtschaftlich, so dass die Ratsversammlung am 17. Juni 2013 die Entscheidung traf, hier zu investieren und auch zur Sicherung des Schulstandortes beizutragen.“ Der steuert mit Auslaufen des Sekundarbereichs auf eine Grundschule zu. 688 000 Euro hat die Mensa gekostet. Hinzu kommen 137 000 Euro für die neue Heizverteilung und den Neubau des Zwischengangs, der mit blinden Scheiben und maroder Bausubstanz schon lange renovierungsbedürftig war.

Nach der offiziellen Einweihung ging es für Schüler und Lehrer gleich weiter: Bei einem Tag der offenen Tür gaben sie Besuchern einen Einblick in ihren Schulalltag: Sport, Musik, Mitmachaktionen und die moderne Unterrichtsgestaltung mit White Boards und Netbooks stachen besonders hervor. So sind die Lehrräume von ersten, dritten und sechsten Klassen mit White Boards (interaktiven Computertafeln) ausgestattet. Es sind Clouds eingerichtet, über die Lehrer und Schüler Aufgaben und Informationen austauschen können. Das Internet gehört zum Unterrichtsalltag. Als Partner im Sportbereich konnten der Landessportverband und der EMTV gewonnen werden, die neben einem Bewegungs- und Erlebnisparcours in der Sporthalle auch eine Kletterwand und ein aufblasbares Fußballfeld mitgebracht hatten.

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