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Zukunftsschule : Fritz-Reuter-Schule gestaltet die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeinschaftsschule ist vom IQSH als „Zukunftsschule“ für ihr nachhaltiges Handeln bei Müslistation und Schulhofumgestaltung ausgezeichnet worden.

Eckernförde | Die Fritz-Reuter-Schule ist jetzt Zukunftsschule. Mit ihren Projekten „Natur statt Beton“ zur Umgestaltung ihres Schulhofs und ihrer „Müslistation“ als Beitrag zur gesunden Ernährung hat die Gemeinschaftsschule das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) überzeugt und die erste von drei möglichen Auszeichnungsstufen erhalten.

Die Auszeichnung dient als Anreiz und Bestätigung für Lehrer und Schüler, an Unterrichtsprojekten zu arbeiten, die mit dem „Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in Einklang stehen. Im Unterricht und in Projekten sammeln die Schüler dabei wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse und können so erkennen, dass ihr Handeln heute etwas in der Zukunft verändern kann.

Bewerben können sich Schulen mit allen möglichen Projekten, zum Beispiel zur Müllvermeidung oder zur Energieeinsparung. An der Fritz-Reuter-Schule war das unter anderem die Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes „Natur statt Beton“ zur Umgestaltung des Schulhofs von einer Asphaltfläche in einen lebendigen Naturraum. Die gesamte Schülerschaft war daran beteiligt und hat eigene Ideen und Anregungen mit eingebracht. „Viele Teilprojekte sind schon umgesetzt“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Sabine Hermann. „Beete wurden neu gestaltet und Freizeitelemente wie eine Wackelbrücke und eine Chillhütte errichtet.“ Immer mehr Asphalt weicht Naturboden, demnächst sollen ein Kletterfelsen und ein Amphitheater errichtet werden.

Auch im Ernährungsbereich ist die Fritz-Reuter-Schule zukunftsweisend. An ihrer Müslistation können Kinder, die zu Hause kein Frühstück bekommen, vor dem Unterricht ein gesundes und kostenloses Frühstück erhalten. „Die Station wird gut angenommen“, sagt deren Leiterin Christel Hartmann. Nach den Sommerferien wird die Station zu 100 Prozent mit regionaler und ökologischer Kost beliefert, und auch an dem EU-Schulobst und -gemüseprogramm wird die Schule teilnehmen.

Die Auszeichnung zur Zukunftsschule erfolgte in der vergangenen Woche in der Helene-Lange-Schule in Rendsburg, wo insgesamt acht Schulen neu zu Zukunftsschulen ernannt wurden. „Unser Stand war besonders gut besucht“, sagt Schulassistent Ulrich Weiß. „Alle wollten wissen, wie die Müslistation funktioniert und wie wir sie finanzieren.“ Und das ist schon der erste Schritt zur nächsten Auszeichnungsstufe: Nach „Wir sind aktiv“ folgt nämlich „Wir arbeiten im Netzwerk“. Die dritte Stufe lautet „Wir setzen Impulse“. Doch der nächste Schritt ist erst 2019 möglich, die Auszeichnungen sind stets für zwei Jahre gültig. Damit hat Eckernförde jetzt zwei Zukunftsschulen, denn auch die Richard-Vosgerau-Schule trägt seit 2014 diese Auszeichnung.

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