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Verjüngt : Frischer Wind für Regatta um die Blau-Gelbe-Kanne

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

29er Jollen und J/80er Boote segeln für den guten Zweck vor Strande

Alles neu macht der Mai – bei der diesjährigen Regatta um die Blau-Gelbe-Kanne, welche die FDP Strande seit 2001 veranstaltet, gab es sogar drei Neuerungen: Die Regatta fand in diesem Jahr im Mai statt und nicht, wie bislang üblich, im August, die Folkeboote, die bis 2012 die einzige teilnehmende Bootsklasse war, sind nicht mehr mit von der Partie, und last, but not least nahmen neben den 29er Jollen erstmals Boote der Klasse J/80 teil. „Wir wollten die Regatta verjüngen und mehr für die Jugendlichen bieten“, erklärte die Vorsitzende des Strander FDP-Ortsverbandes, Annette Marberth-Kubicki.

Deshalb nehmen nun die „älteren Herren mit grauen Bärten und windgegerbtem Gesicht“ mit ihren Folkebooten nicht mehr teil. Den Wanderpokal der Folkeboote durfte im vergangenen Jahr Dieter Kipke vom Kieler Yacht Club als erfolgreichster Segler der vergangenen Regatten endgültig mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr war also dann ausschließlich die Jugend gefordert. Bereits im vergangenen Jahr nahmen die 29er Jollen an der Regatta teil, in diesem Jahr kamen die J/80er hinzu. Und da die Segler der 29er Jollen, die das Segeln als Leistungssport sehen, etliche Regatten im Jahr fahren, hat man die Veranstaltung auf den Mai verlegt – quasi als Anfang der Saison. Und dann noch bei fast „Kaiserwetter“ am Sonnabend. Wenn auch noch der Wind mitgespielt hätte und nicht mit gerade lumpigen ein bis zwei Windstärken aus Nordwest vor sich hin gepustet hätte, wäre es vermutlich auch ohne Startverschiebung pünktlich um 11.30 Uhr losgegangen. So aber brauchten die Boote doch etwas länger, um zum Start zu gelangen, zumal dieser wegen zwei weiterer Regatten in der Strander Bucht etwas weiter Richtung Stoller Grund vor Bülk stattfand.

Wolfgang Kubicki, der mangels Folkebooten nicht mitsegelte, machte mit seiner „Liberty“ – wie schon im vergangenen August – eine Regattabegleitfahrt. Mit an Bord hatte er diesmal allerdings nicht Guido Westerwelle, sondern Holstein-Kiel-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke. Auch wenn es viele Neuerungen gab, so blieb man doch zwei Traditionen treu: Am Samstagabend gab es die Seglerparty im Strandhotel, und der Erlös der zweitägigen Veranstaltung wird gespendet. In diesem Jahr soll das Geld für einen in der Gemeinde dringend benötigten Defibrillator für das Gebäude des Hafenmeisters verwendet werden. Und sollte noch Geld übrigbleiben, soll das dem Hospizverein Dänischer Wohld zugutekommen.

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