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Haar-Trends : Frisch und leicht – die neuen Sommerfrisuren

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Ohren freischneiden war gestern!“: Der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks stellte in einer Live-Show die neuen Frisuren-Trends vor. Auch Weltmeister Marco Küveler war in der Stadthalle zu Gast.

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2014 | 05:41 Uhr

Eckernförde | Schnelle Schnitte und ausgefeilte Cuts, dabei Leichtigkeit und Vielfalt – das macht die Frisuren aus, die von der Kreativwerkstatt des Zentralverbands des deutschen Friseurhandwerks am Sonntag auf einer Fachveranstaltung dem ausgesuchten Publikum in der Stadthalle vorgestellt wurden.

„Ohren freischneiden war gestern!“, stellt Moderator Klaus-Dieter Schäfer die aktuelle Coiffeur-Revolution dem Publikum vor, Männerköpfe punkten in diesem Sommer mit wilden, teilweise bewusst zerschnittenen Texturen und brechen damit alte Regeln, klassische Kurzhaarschnitte erfahren eine Auffrischung. Vielfältig und sinnlich bleibt der Haarsommer beim Damenschnitt, kurz im Mephisto-Look, alternativ mit Stylingprodukten eher wild und unkonventionell verändert, offenbart dieser neben der Farbgebung ganz neue Möglichkeiten. Alternativ dazu volles schweres Deckhaar mit asymmetrischem Pony, als „Rotkäppchen“ bezeichnet, sind dabei den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt und sollen ausgenutzt werden.

Am lebenden Beispiel konnten die Zuschauer per Großbildwand verfolgen, wie gezielte Längenunterschiede und kunstvolle Übergänge zu unkonventionell anmutenden Looks wurden. Krasse Haarlängenunterschiede von mehreren Zentimetern auch bei Herren vermitteln dabei Individualität, sorgen für frische unkonventionelle Ausstrahlung und sollen dabei auch perfekt den Zeitgeist der Männermode widerspiegeln. „Glatte Männerfrisuren hatten wir gut fünf Jahre, jetzt sind Locken und Stachelfrisuren a la Rod Stuart angesagt, allerdings im Nacken kürzer“, beschreibt Pressesprecherin Gisela Gradert-Schmidt die Entwicklung, die auch bei Männern inzwischen zu einem anderen Selbstbewusstsein geführt hat. „Haare sind die Seele“, bringt sie die Verantwortung des Friseurs auf den Punkt. Typberatung und passende Kosmetik erlauben viel Kreativität und machen den Reiz des Berufes aus.

Das Ergebnis konnte sich sowohl bei Männern als auch Frauen im Anschluss sehen lassen: Dass ein und derselbe Schnitt bei den Models Regina Lehmann, Pia Klönhammer und Jill Busack für drei völlig unterschiedliche Wirkungen sorgte, erschloss sich dem Fachpublikum.

In der Fachwelt bekannt und von den Anwesenden sehnlichst erwartet, hoben sich die Organisatoren Sabrina Friedrichsen und Klaus-Dieter Schäfer den Auftritt des amtierenden Friseur-Weltmeisters Marco Küveler aus Niedersachsen für den Schluss auf. Er zeigte mit Teamkollege Christoph Schildmann, wie es geht. „Das Haar muss immer weich fallen“, so der Titelträger. Mit flinker Schere kreiert er die Frisur, während er nebenbei moderierend auf das perfekte Zusammenspiel von Schnitt und Farbe einging.

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