zur Navigation springen

FRIEDENSWOCHE IN DER RICHARD–VOSGERAU–SCHULE : „Frieden vermehrt sich, wenn du ihn teilst“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Grundschüler erleben aktiven Frieden und haben ein Peace-Zeichen mit ihren guten Taten belebt. Fußabdrücke in dem Gebäude führen zum selbstgestalteten Emblem.

Frieden fängt bei jedem Menschen selbst an – egal, ob er Erwachsener oder ein Kind ist. Gute Taten sind ein Zeichen des Friedens. Ein Peace-Zeichen flattert am Tisch, an dem die Jungen und Mädchen der Richard-Vosgerau-Schule sitzen und in den Pausen bunte Klebezettel ausfüllen. Sie berichten von ihren guten Taten – in der Schule oder zu Hause. So ist von Kalle (7) zu lesen: Ich habe jemandem meine Stifte ausgeliehen. Collin (7) schreibt: Ein Freund hat sich weh getan. Ich hab für ihn ein Kühlpack geholt. Die bunten Klebezettel sind für das große Peace-Zeichen an der vorderen Fensterfront bestimmt. Noch bis heute soll es durch viele kleine bunte Zettel mit Leben gefüllt werden. Die Aktion findet im Rahmen der Eckernförder Friedenswoche statt. Die Idee, Aktionen rund um das Peace-Zeichen zu starten, stammt von den Schulsozialarbeitern der Stadt. „Frieden kann durch viele kleine Schritte entstehen“, erklärt Saskia Oltmanns, Schulsozialarbeiterin für die Richard-Vosgerau-Schule und die Pestalozzischule. Anschaulich wird der Gedanke durch die vielen kleinen bunten Fußabdrücke, die auf allen Gängen im Schulgebäude zu finden sind und die alle zum Peace-Zeichen führen. „Frieden vermehrt sich, wenn du ihn teilst“ – so lautet die Botschaft der Aktion. Religionslehrerin Sabine Richter und Lehrerin Karina Vogel, die das Schülerparlament betreut, betreuen diese Aktion. Die Jungen und Mädchen aller Klassen beteiligen sich. Viertklässler helfen Erstklässlern beim Beschriften der Klebezettel. Es seien die kleinen Dinge des Lebens, die Frieden bewirken könnten, so Richter, zum Beispiel miteinander zu reden statt übereinander, sich für den Zusammenhalt in der Klasse zu engagieren oder sich gegenseitig etwas Gutes tun. „Die Kinder erfahren, dass dann oft auch etwas Gutes zurückkommt“, so Vogel. Selbst die kleinen, aber doch so wichtigen Worte wie bitte und danke könnten zum Frieden beitragen. Bedenken, dass das Friedensthema zu abstrakt für die Grundschüler sei, haben Sabine Richter, Karina Vogel und Saskia Oltmanns nicht. „Dadurch, dass es mithilfe der Fußabdrücke und der Klebezettel visualisiert wird, füllen wir die Aktion mit Leben. Jedes Kind kann sich darunter etwas vorstellen“, erklärt Richter.Unterstützt werden die Schüler von Maja Jöhnck (17), Laura Sophia Schütte (15), Nele Bönki (10) und Roko Petricevic (11) von der Gudewerdtschule. „Ich wollte sofort mitmachen“, sagt Laura, ehemalige Richard-Vosgerau-Schülerin wie Nele und Roko.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen