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Treffpunkt : Freundschaften knüpfen im Café International

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gute Gelegenheit für Flüchtlinge, sich kennenzulernen

Das „Café International“ in der Bergstraße hat sich inzwischen als beliebte und gut besuchte Veranstaltung etabliert. Viele waren der Einladung beim jüngsten Treffen gefolgt, schnell gab es im Gemeinschaftsraum keinen freien Platz mehr, knapp 60 Menschen füllten den Raum. Gute Gelegenheit für die Flüchtlinge, sich untereinander kennenzulernen und für die Gettorfer, auch einmal die Neubürger zu treffen.

Schnell waren angeregte Gespräche zu hören, die auf Deutsch, Englisch oder auch hilfsweise mal mit Händen und Füßen geführt wurden. Eine gute Idee war es, jedem Besucher ein Schildchen aus Kreppband mit dem Vornamen aufzukleben – das erleichterte den Kontakt. Auch Lena, Mattes und Charlien waren gekommen, um mitzuhelfen, die Schüler aus der Klasse 9  g der Isarnwohld-Schule waren im Schulprojekt „Flüchtlinge“ aktiv, gemeinsam wurde bereits ein Wegweiser für die Asylbewerber mit wichtigen Adressen und Telefonnummern erstellt. „Wir sind jetzt seit vier Monaten in Gettorf und fühlen uns sehr wohl hier“, sagte Hanin Rajeh (14), die mit ihren Eltern Shaza und Naser und mit ihrer älteren Schwester Dana (22) ins Café gekommen war.

Iwan war mit seinen drei Brüdern und seiner Mutter aus Syrien geflüchtet und hat in der kurzen Zeit, die er in Deutschland ist, schon erstaunlich gut Deutsch gelernt: „Die Lehrer geben sich viel Mühe und bringen uns wirklich etwas bei,so der junge Mann, der außer Deutsch auch noch Arabisch, Kurdisch, Türkisch und ein bisschen Englisch spricht. Söntje Schössler-Hein betreut mit Ehemann Axel als Paten eine Familie aus Albanien: „Inzwischen sind Ramadan, Mimosa und ihre Tochter Inesa (14) zu Freunden geworden, wir geben ihnen etwas und bekommen ganz viel zurück“ berichtete Söntje Schössler-Hein, „Wir bekochen uns gegenseitig, Mimosa hat uns kürzlich albanische Speisen zubereitet und im Januar bekommen sie bei uns Grünkohl“ ergänzte ihr Mann Axel. Die engagierte Patin ist überzeugt: „Jeder kann und sollte das machen.“ Auch Flüchtlingskoordinatorin Sabine Axmann-Bruckmüller und der Sprecher des Flüchtlingsbeirates, Christian Albrecht Schnarke, waren unter den Gästen, worüber viele der Asylbewerber sich ganz besonders freuten.

 

>Das nächste „Café International“ findet am 2. Dezember anselber Stelle statt, am 16.Dezember ist im Gemeindehaus eine gemeinsame Weihnachtsfeiergeplant.


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