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Schüleraustausch : „Freundlich und ordentlich“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eine Schülergruppe aus der polnischen Partnerstadt Brzeg war eine Woche lang zu Gast in Eckernförde. Die 16- bis 18-Jährigen haben viele positive Eindrücke gewonnen. Betreut wurden sie durch die Jungmannschule.

Sie sind vollkommen vorurteilsfrei nach Eckernförde gekommen und nur mit guten Erinnerungen wieder gefahren: 14 Schüler zwischen 16 und 18 Jahre aus Eckernfördes Partnerstadt Brzeg in Polen haben das Ostseebad eine Woche lang besucht und dabei nur gute Erfahrungen gemacht.

„Die Straßen sind überall sauber“, waren sie sich einig. Und: „Alles ist so ordentlich.“ Die Menschen hier seien sehr freundlich und hilfsbereit, und das Essen schmecke hervorragend – besonders Fleisch- und Eiersalat.

Seit 1989 unterhält Eckernförde eine Städtepartnerschaft mit der 37 000 Einwohner zählenden Kommune in Polen. „Seitdem hat in fast jedem Jahr ein Schüleraustausch stattgefunden“, sagt Helmut Krause. Er ist Lehrer an der Jungmannschule, die sich von Anfang an um diese Art der Völkerverständigung gekümmert hat – auch wenn an dem Gymnasium gar kein Polnisch unterrichtet wird. Die Europaschule tauscht sich aber mit vielen Ländern aus, auch mit Norwegen, Schweden, Frankreich und England.

Die Gastschüler kamen bei Familien von Jungmannschülern unter, die Verständigung verlief größtenteils auf Englisch. Sie fuhren in der Woche ihres Besuchs nach Hamburg und Lübeck, zur Phänomenta nach Flensburg und in den Hochseilgarten. An ihrem letzten Tag am Mittwoch ging es für sie ins Museum, wo ihnen Dr. Uwe Beitz die Stadtgeschichte näher brachte. Im Anschluss empfing sie Bürgermeister Jörg Sibbel im Rathaus, bevor sie sich auf die 15 Stunden lange Rückfahrt machten. Der Schüleraustausch soll Vorurteile und Hemmschwellen abbauen und auf diese Weise völkerverständigend wirken. Finanziert wird er durch Zuschüsse der Stadt Eckernförde, des deutsch-polnischen Jugendwerks und Einzelbeiträge der Schüler.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 13:29 Uhr

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