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Neue Aussichtsplattform : Freier Blick in die Natur

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eine Aussichtsplattform an der Hüttener ist jetzt vom Naturparkverein eingeweiht worden.

von
erstellt am 16.Jun.2016 | 06:17 Uhr

Heini Schulz setzte am Dienstagabend auf Symbolik: Angesichts der offiziellen Einweihung der Aussichtsplattform in Hütten überreichte er Bürgermeister Georg Beyer eine Flasche Hüttener-Au-Wasser und einen Eichenzweig. „Die drei Triebe stehen für die Gemeinde, den Naturparkverein und den Wasser- und Bodenverband“, sagte er. Er verband mit dieser Geste auch den Wunsch, eine Eiche an der Plattform pflanzen zu wollen. Der Vorsitzende des Wasser- und Bodenverbands war einer von rund 50 Gästen, die auf Einladung von Hüttens Bürgermeister Beyer an dem kleinen Festakt teilnahmen. Nach der Besichtigung der neusten Attraktion inmitten des Naturparks klang der Abend am Grillstand der Feuerwehr beim Gerätehaus aus.

Die Begrüßung übernahm der Vorsitzende des Naturparkverein Hüttener Berge, Hans-Claus Schnack. Er und Georg Beyer sprachen von einem „Ort der Entspannung und Erholung“, der in Hütten enstanden ist. Ein Treffpunkt zum Genießen der grandiosen Hüttener Landschaft.

Nahezu in Hanglage in unmittelbarer Nähe zur Kirche an der renaturierten Hüttener Au wurde eine Aussichtsplattform mit Tisch und Bänken, Info-Tafeln aufgestellt. Ein Fahrradständer soll noch installiert werden, ebenso eine Hinweistafel des Naturparkvereins. Bürgermeister Beyer sorgte zudem für einen Fahnenmast mit Schleswig-Holstein-Flagge. Hans-Claus Schnack berichtete, dass insgesamt 20 der Tisch-Sitz-Kombinationen in den Gemeinden der Hüttener Berge einen Platz finden werden.

Rund 12  000 Euro hat das Projekt Aussichtsplattform Hüttener Au gekostet. 6000 Euro übernimmt der Naturparkverein, 6000 Euro kommen über das Umweltministerium von der Europäischen Union. Hans-Claus Schnack dankte den zahlreichen Partnern für die Realisierung. Der Wasser- und Bodenverband sowie die Stiftung Kulturland stellten die Flächen zur Verfügung, Kreis und Land genehmigten das Projekt und die Holzbunger Firma Rüchel-Plöhn stellten die Plattform her.

Den Erholungswert des Aussichtspunktes sieht auch Henning Willers von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises. „Viel wichtiger ist aber der Umweltgedanke“, betonte er. Wenn man von hier aus die Landschaft und Natur sieht, weiß man, wie schützenswert sie ist.“ Und der Erfolg der Plattform habe sich nach den Worten Georg Beyers schon eingestellt. „Ich sehe immer wieder Spaziergänger und Radfahrer, die hier Halt machen“, erzählte er. Einige würden einfach nur dasitzen, die Idylle und ein Glas Wein genießen.

 

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